Menu

Energiesparen

?

Sparsam haushalten

Energiesparen

Kühlschränke, Herde, Backöfen und Co. machen rund ein Drittel des Stromverbrauchs im Haushalt aus. Egal ob beim Kochen, Waschen, Trocknen, Kühlen oder Spülen – mit modernen Hausgeräten können Sie viel Energie und Geld sparen.

Energiesparend kochen

Größe des Kochgeschirrs

Verwenden Sie Kochgeschirr, das genau auf die Kochstelle passt. Bei zu kleinem Geschirr auf großer Kochplatte geht unnötig Wärme und Energie verloren. Ist die Kochplatte hingegen zu klein, dauert das Ankochen zu lang. Als Faustregel gilt: Die Töpfe und Pfannen sollten max. 5 mm kleiner bzw. 10 mm größer als die Kochzone sein.

Tipp

Am energieeffizientesten sind Induktionskochfelder, die die Größe der Töpfe automatisch erkennen.

Topf mit Deckel

Verwenden Sie immer einen Deckel, möglichst aus Glas. So können Sie kontrollieren wie weit das Essen ist, ohne den Deckel zu heben. Keine oder nicht richtig sitzende Deckel lassen unnötig Wärme entweichen. Für manche Lebensmittel, die länger garen müssen, lohnt sich ein Schnellkochtopf. Damit spart man die Hälfte der Kochzeit und somit Energie. Außerdem bleiben aufgrund der kürzeren Garzeit deutlich mehr Vitamine und Nährstoffe enthalten.

Tipp

Gemüse und Kartoffeln sollten nur mit wenig Wasser gegart werden. Es reicht wenn der Topfboden mit Wasser bedeckt ist; zuviel Wasser wäscht die Vitamine und Mineralstoffe aus.

Dunkle Backformen

Auch im Backofen ist die Wahl des richtigen Geschirrs bedeutsam: Dunkel lackierte oder beschichtete Backformen nehmen nämlich die Hitze besonders gut auf.

Restwärme nutzen

Die Hitze im Topf oder Backrohr hält mindestens zehn Minuten. Also Gerät ruhig vor Ende des Kochgangs abschalten. Übrigens: Auch Vorheizen ist bei modernen Backöfen kaum mehr nötig, denn sie erreichen innerhalb weniger Minuten die gewünschte Temperatur.
Tipp

Nicht immer muss zum Kochen bzw. Erwärmen der Herd verwendet werden. Energieeffizienter ist es, kleine Mengen an Essen in der Mikrowelle aufzuwärmen. Wasser wird am schnellsten auf dem Induktionskochfeld erhitzt.

Energieeffizente Geräte

Viele elektrische Backöfen arbeiten bereits in der besten Energieeffizienzklasse A. Bei Herden gibt es zwar noch keine Einteilung in Energieklassen, aber hinsichtlich der Technologie gilt: Induktionskochen ist am sparsamsten und am schnellsten. Der Umstieg zahlt sich auf jeden Fall aus. Allerdings benötigt man für Induktionsherde spezielles Kochgeschirr, deren Boden aus magnetisierbarem Edelstahl, Gusseisen oder emailliertem Stahl sein muss.

Spartipp: Strom sparen beim Kochen: Induktion am effizientesten

Bei Kochfeldern gibt es zwar noch keine Einteilung in Energieklassen, jedoch gilt in Sachen Technologie: Induktionskochen ist am sparsamsten und schnellsten. Der Umstieg zahlt sich auf jeden Fall aus. Als Kochgeschirr eignen sich alle Töpfe oder Pfannen, deren Boden magnetisch ist, also Edelstahl, Gusseisen oder Emaille. Was früher galt, ist heute Geschichte: Töpfe und Pfannen müssen dank flexibler Induktionsfelder nicht mehr genau aufs Kochfeld passen. Denn die intelligente Topferkennung ermöglicht eine genaue Erfassung der Topffläche und aktiviert nur die erforderliche Induktionsfläche. Speisen werden energieeffizient und doppelt so schnell gekocht wie auf konventionellen Gaskochplatten.

Spartipp: Beim Kochen Dampf ablassen

Mit Dampfgaren lassen sich Gerichte besonders schonend, geschmackvoll und vor allem ganz ohne Fett zubereiten: Gemüse bleibt knackig und Erdäpfel zerkochen nicht. Weil Wasserdampf viel mehr Wärme auf das Gargut überträgt als Luft, garen die Lebensmittel im Dampfgarer – im Vergleich zu anderen Garmethoden – schnell. Außerdem überträgt Wasserdampf keine Aromen, daher lassen sich verschiedene Speisen wie Fisch, Gemüse und Desserts gleichzeitig garen. Das spart Zeit und Energie.

Energiesparend waschen und trocknen

Moderne Waschmaschinen und Trockner verbrauchen so wenig Strom und Wasser wie noch nie zuvor. Welche Technologien in den modernen HighTech-Geräten stecken, die sie so sparsam macht, erfahren Sie hier.

Tipp

Achten Sie auf das EU-Energieeffizienzlabel! Die sparsamsten Waschmaschinen und Trockner der Kategorie A+++ verbrauchen rund 20 Prozent weniger Strom als A+ Geräte.

Mit folgenden 14 Tipps und Technologien können Sie mit bestem Gewissen Ihre Wäsche waschen:

  1. Spar-/Ökoprogramme verwenden
    Sparprogramme waschen bzw. trocknen besonders stromsparend und energieeffizient – mit niedrigerer Temperatur, aber längerer Laufzeit. Je nach Hersteller können mit der Eco-Option bis zu 20 oder 30 Prozent Energie gespart werden.
  2. Mengenautomatik einschalten
    Gewichtssensoren registrieren die Menge der Wäsche in der Trommel und stellen die Dauer des Waschprogramms automatisch ein. Bisher wurde die Waschzeit bei kleineren Beladungsmengen (Option „halbe Beladung“) nur wenig verkürzt, obwohl weniger Wäsche mehr Platz in der Trommel hat und daher schneller gereinigt wird. Die Wäsche wurde also länger gewaschen, obwohl sie bereits sauber war. Haushaltsübliche Beladungen betragen im Durchschnitt 60% der maximalen Füllmenge – diese können somit in kürzerer Zeit gewaschen werden.
  3. Der Beladungssensor
    berechnet das optimale Programm mit Wasch- und Spüldauer wie auch die benötigte Wassermenge. Umgekehrt kann für jedes Programm die optimale Beladung angezeigt werden (um Überbeladung zu vermeiden). Bei Trocknern stellten die Beladungssensoren die Geschwindigkeit und Umdrehungszahl der Trommel ein.
  4. Wassermanagement
    Nach dem Programmstart bestimmen hochpräzise Wasserstandsensoren und Durchflussmengenzähler die exakte, notwendige Wassermenge (jeder eingesparter Liter Wasser muss nicht erhitzt und abgepumpt werden). Das Ergebnis ist automatisch A-Klasse hinsichtlich Wascheffizienz und ein deutlich reduzierter Wasser- und Stromverbrauch.
  5. Kurzprogramm wählen
    Kurz- oder Schnellprogramme sind 15 bis 30 Minuten kurze Wäschen, die für leicht Verschmutztes (z.B. Sportkleidung) ideal ist. Mit dem schnellen Durchspülen mit lauwarmem oder kaltem Wasser lassen sich ebenfalls Energie (und Waschmittel) einsparen. Auch extra kurze Trockenprogramme sparen Strom.
  6. Automatikprogramme wählen
    Sensoren überprüfen laufend den Verschmutzungsgrad bzw. Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und passen den Programmablauf automatische an. Jede unnötige Laufzeit wird dadurch vermieden.
  7. Direktes Einspritzen des Wassers auf die Wäsche
    Bei besonders effizienten Waschmaschinen wird das Wasser von mehreren Stellen in der Waschtrommel auf die Wäsche gespritzt. Durch dieses schnelle Befeuchten (auch in der Mitte der Trommel) werden Zeit und Wasser gespart (bis zu 2.000 Liter im Jahr) und die Wäsche geschont. Je nach Hersteller heißt diese Funktion Direct Spray, Jet Spray usw.
  8. Mischen der Waschlauge vor Programmstart
    Ein ausgewählter Hersteller optimiert die Energieeffizienz zusätzlich, indem das Wasser und das Waschmittel vorgemischt werden und dann direkt in die Trommel gesprüht wird. Das erhöht die Waschleistung und reduziert die Waschdauer.
  9. Warmwasseranschluss/Solaranlage
    Mit Waschmaschinen, die über einen separaten Zulaufschlauch direkt an einen Warmwasseranschluss angeschlossen werden können, lässt sich bis zu 60% Energie sparen. Die Idee: Das elektronische Aufheizen von Wasser verbraucht beim Wäschewaschen am meisten Energie. Verfügen Sie über eine Solaranlage, mit der Sie das Wasser aufheizen, können Sie das Warmwasser ebenso direkt in entsprechend ausgestattete Waschmaschinen leiten. Je nach Programm und Temperatur werden automatisch warmes und kaltes Wasser gemischt. Steht nur Kaltwasser zur Verfügung, erkennt die Waschmaschine dies automatisch und stellt selbstständig auf Normalbetrieb um. Manche Waschmaschinen eignen sich übrigens dafür, mit (kostenlosem) Regenwasser und/oder Brunnenwasser bespült zu werden.
  10. Automatisches Abschalten
    Mit Auto-Off-Funktionen schalten sich Waschmaschinen und Trockner wenige Minuten nach Programmende automatisch ab und sparen dadurch Strom.
  11. Magnet-Inverter-Motoren
    In manchen Markengeräten sind statt herkömmlicher Inverter-Motoren noch sparsamere Magnet-Inverter-Motoren eingebaut. Der permanente Magnet bewirkt, dass das Magnetfeld nicht mehr elektrisch erzeugt werden muss und spart so 50% Energie.
  12. Eco-Feedback/Eco-Monitor
    Auf der Displayanzeige wird angezeigt, wie viel Energie und/oder Wasser ein bestimmtes Programm benötigt. Die Visualisierung des tatsächlichen Verbrauchs macht das Sparen leichter.
  13. Startzeitvorwahl
    Die Möglichkeit, die Startzeit des Wasch- bzw. Trockenprogramms mehrere Stunden (bis zu 24 Stunden) im Vornhinein festzulegen, ermöglicht es, günstigere Nachtstromtarife zu nützen. Dies gilt ebenso für Waschmaschinen, die werkseitig bereits smartgridfähig sind, das heißt über intelligente Stromnetze automatisch den günstigsten Stromtarif abwarten.
  14. Automatische Waschmitteldosierung
    Manche Waschmaschinen können für ein optimales Waschergebnis die richtige Waschmitteldosierung empfehlen. Bei einer automatischen Waschmitteldosierung holt sich die Maschine aus dem Depot selbstständig die notwendige Waschmittelmenge.

Energiesparend kühlen

Spartipp #1: Null-Grad-Zonen verlängern Haltbarkeit

Für einen nachhaltigen Lebensstil spielt die Vermeidung von Lebensmittelabfällen eine große Rolle. Moderne Kühlgeräte helfen dabei, frische Produkte bis zu drei Mal länger zu lagern. In der so genannten Null-Grad-Zone herrscht eine Temperatur – wie der Name sagt – knapp über dem Gefrierpunkt und hohe Luftfeuchtigkeit. Rohes Fleisch, Fisch, Geflügel, Wurst, Salat oder bestimmte Obstsorten halten dort bis zu drei Mal länger. 95-prozentige Luftfeuchtigkeit zum Beispiel sorgt dafür, dass der Salat knackig frisch oder das Fleisch saftig bleibt. Zudem bleiben Vitamine, Nährstoffe und Mineralstoffe länger erhalten.

Spartipp #2: Jedes Grad zählt

Viele Kühl- und Gefriergeräte sind zu kalt eingestellt. Die optimale Temperatur im Kühlschrank beträgt 7 Grad Celsius, im Gefrierschrank -18 Grad Celsius. Sind die Geräte nur 2 Grad Celsius kälter eingestellt, steigt der Stromverbrauch um rund zehn Prozent. Moderne Kühlgeräte lassen sich temperaturgenau regeln. Sensoren zeigen automatisch jeden unerwünschten Temperaturanstieg oder -senkung an und regeln die Kühlung automatisch. Top-Geräte verfügen über eine Auto-Close-Funktion, die Türen automatisch schließt bzw. über ein akustisches Warnsignal, sollte die Temperatur im Inneren deutlich steigen. Spezielle Sparfunktionen drosseln zudem das Kühlen, wenn etwa im Urlaub die Tür nicht geöffnet wird. Auch die Außentemperatur zählt: Wenn die Raumtemperatur nur ein Grad Celsius niedriger ist, verbraucht das Gefriergerät drei Prozent weniger Strom, der Kühlschränke sogar sechs Prozent.

Spartipp #3: No Frost, der Umwelt zuliebe

Sobald sich eine Eisschicht an den Innenwänden des Kältespenders gebildet hat, erhöht sich der Stromverbrauch und das Gerät muss abgetaut werden. Bereits eine Eisschicht von nur einem Millimeter erhöht den Energiebedarf um sieben Prozent. Eisschollen im Gerät verhindern eine energieeffiziente Kühlung. Sogenannte No-Frost-Produkte sollen durch den Einsatz spezieller Techniken verhindern, dass Luftfeuchtigkeit zu Reif und letztlich zu Eis wird. No-Frost-Geräte kühlen mit einem kalten Luftstrom, erzeugt durch einen Lüfter im Inneren. Zudem verfügen sie über eine Heizung, die die Kühlrippen enteist. Ein Abtauen des Gefrierraums entfällt.

Spartipp #4: Kühlschrankgröße für Stromverbrauch entscheidend

Sowohl ein halb leerer als auch ein zu voller Kühl-/Gefrierschrank verschwenden Energie. Die richtige Gerätegröße ist daher ein wichtiger Faktor beim Kauf eines Kühlschranks. Als Richtwert gilt: Ein Ein-Personen-Haushalt benötigt rund 100-120 Liter Kühlraum und 50-80 Liter Gefrierraum, vier Personen brauchen 300-400 Liter Kühlraum, 200-300 Liter Gefrierraum.

Spartipp #5: Auf das Energieeffizienz-Label achten

Kühl- und Gefrierschränke sind Hausgeräte, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Der Stromverbrauch ist daher ein wichtiges Kriterium bei der Anschaffung und auch im Gebrauch des Produkts. Das Einsparungspotenzial ist enorm: Ein Kühlgerät der A+++ Kategorie verbraucht nur halb so viel Energie wie eine Energiesparlampe.

Hightech reduziert Energiebedarf

Der Kühlschrank und der Gefrierschrank sind Hausgeräte, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Der Stromverbrauch ist also ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung und auch im Gebrauch des Geräts! Die Angaben der Hersteller und das EU-Energielabel geben genau Auskunft über den Stromverbrauch des Kühlschranks. Es steckt viel Entwicklungsarbeit in der Optimierung von Dämmung, Technologie, Kühlkreisläufen, Kompressoren und vielem mehr.

Lesen Sie hier, mit welchen Technologien die Hersteller den Stromverbrauch auf ein Minimum reduzieren, um die Energieeffizienz eines modernen Kühlgeräts zu steigern.

Auf das EU-Energielabel achten

Mit Einführung des neuen, erweiterten EU-Energielabels werden nun auch die Klassen A+ bis A+++ optisch dargestellt, um den Unterschied zur Klasse A zur verdeutlichen. Die Einteilung in die Klassen erfolgt weiterhin durch den Energieeffizienzindex (EEI), der anhand einer Formel (Jahresenergieverbrauch im Verhältnis zu einem Referenzwert) errechnet wird. Wichtig für den Energieeffizienzindex ist der Gerätetyp und insbesondere die Größe und Temperatur in den Fächern. Kühlschränke, Kühl-Gefrier-Kombinationen, Gefrierschränke, Weinkühlgeräte und Gefriertruhen sind bereits in den Energieeffizienzklassen von A+++ erhältlich. Geräte mit A sind nicht mehr marktkonform und dürfen seit Juli 2012 – bis auf wenige Ausnahmen – gar nicht mehr in den Handel gebracht werden.

Tipp

Ein Kühlgerät der A+++ Kategorie verbraucht nur halb so viel Energie wie A+.

Wie groß soll der Kühlschrank sein?

Sowohl ein halb leerer als auch ein zu voller Kühlschrank verschwenden Energie. Die richtige Gerätegröße ist also ein wichtiger Punkt beim Kauf eines Kühlschranks.

Energiesparend spülen

Wasser sparsam erhitzen

Von den 4 Wasserwechseln, die in einem typischen Spülzyklus anfallen, wird nur zweimal heißes Wasser benötigt: beim Hauptspülgang (etwa 3,5 Liter) und beim Klarspülgang (etwa 2,5 Liter), zusammen also rund die Hälfte des durchschnittlichen Wasserverbrauchs von 10 bis 12 Liter.

  • Wärmetauscher: Der Wärmetauscher im Geschirrspüler ist eine Technologie, die den Stromverbrauch für das Erhitzen von Wasser reduziert – und verhindert zudem Spannungsschäden am Geschirr, die durch starke Temperaturschwankungen entstehen. Beim Wärmetauscher wird das neue Wasser bereits mit der Wärme des letzten Spülgangs vortemperiert. So kann pro Spülgang rund 15% Energie gespart werden. Ein weiterer Vorteil des Wärmetauschers ist, dass nun beim Klarspülen kein kaltes Leitungswasser mehr auf das heiße Geschirr trifft. So wird empfindliches Kristall- und Porzellangeschirr geschont.
  • Warmwasseranschluss: Verfügen Sie über eine Solarthermie-Anlage, eine Wärmepumpe oder eine Gas-Öl-Heizung, können Sie mit speziellen Geschirrspülern, die mit dem vorgewärmten Warmwasser gespeist werden können, einen Stromverbrauch von nur 0,05 kWh pro Spülgang erreichen. Damit sich der Warmwasseranschluss ökologisch und ökonomisch lohnt, dürfen die Zuleitungen nur sehr kurz sein.

Weniger Wasser verbrauchen

Wassermanagement:

Durchschlagendste Neuerung: ein integriertes, ressourcenschonendes Wassermanagementsystem, mit dessen Hilfe das saubere Spülwasser des letzten Klarspülgangs für den ersten Spülgang der nächsten Beladung eingesetzt werden kann. Das sorgt für einen minimalen Wasserverbrauch von nur 7 Litern – einem Topf voll Wasser – für 13 Maßgedecke. Ausgewählte Markenhersteller schaffen sogar einen Wasserverbrauch von 6,5 Litern, andere von 6 Litern!

Sparsame Spülprogramme:

Standard-Spülprogramme sind – bezogen auf den Energie- und Wasserverbrach – das effizienteste Programm, um normal verschmutztes Geschirr zu reinigen und werden für den durchschnittlichen Jahresverbrauch für das EU-Energielabel herangezogen. Ist das Geschirr unterschiedlich stark verschmutzt, sind Automatikprogramme die beste Lösung: Sensoren messen die Verschmutzung des Geschirrs und des Wassers und optimieren selbstständig den Wasser- und Stromverbrauch, indem sie die Temperatur an den Spülvorgang anpassen.

Tipp

Allgemein gilt: Längere Spülprogramme verbrauchen weniger Strom und Wasser, nicht mehr!

Weniger und günstigeren Strom verbrauchen

  • Startzeitvorwahl
    Moderne Geschirrspüler bieten die Möglichkeit, den Start eines Spülprogramms bis zu 24 Stunden im Voraus zu programmieren. Dadurch können Sie zum Beispiel günstigere Stromtarife in der Nacht nützen. Zusätzlich gibt es intelligente Systeme, automatisch den günstigsten Stromtarif auswählen und dann mit dem Spülen beginnen. Diese Geschirrspüler sind als „Smart Grid“-tauglich gekennzeichnet.
  • Zeolith-Technologie
    Ein neuartiges, stromsparendes Patent zum Trocknen von Geschirr ist die Zeolith-Technologie. Die Zeolith-Kugeln aus Aluminiumsilikat saugen die Feuchtigkeit vom Geschirr und geben dabei Hitze ab. Zurück bleibt heiße, trockene Luft, die in den Innenraum geführt wird, wo sie das Geschirr blitzschnell trocknet. Dadurch verbrauchen diese Geschirrspüler weniger Strom und Wasser.
  • Automatische Öffnung beim Trocknen
    Durch automatische Öffnung des Gerätes beim Trocknen kann entscheidend Energie gespart werden, da im Klarspülprogramm eine deutlich niedrigere Temperatur benötigt wird. Wichtig ist, dass das Gerät den Dampf durch eine intelligente Luftführung nach außen bringt. So wird auch das Möbelumfeld perfekt geschont.
  • EcoFeedback
    Bei der Wahl des Spülprogramms zeigt das Display den voraussichtlichen Wasser- und Stromverbrauch an. Nach Abschluss des Programms wird sogar der tatsächliche Energie- und Wasserverbrauch angezeigt. So wird schnell begreifbar, mit welchen Programmen man einfach Ressourcen und auch Geld sparen kann.
  • Automatisches Abschalten
    Manche Geschirrspüler schalten sich nach dem Spülen automatisch ganz aus, damit nicht durch Standby-Betrieb zusätzlich Strom verbraucht wird.

Auf das EU-Energielabel achten

Tatsache ist, dass moderne Geschirrspüler so wenig Strom und Wasser verbrauchen wie noch nie. Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts in modernen Hausgeräten wurde es notwendig, zusätzliche Energieeffizienzklassen einzuführen.