Waschmaschinen-Zubehör: Die sinnvollsten Extras für besseres Waschen

Von Sneaker- bis hin zu Mikroplastikbeuteln und Waschkugeln. Heute gibt es eine Vielzahl an Waschmaschinen-Zubehör. Aber was davon ist wirklich sinnvoll und was kann man sich eher sparen? Wir haben recherchiert.

Wäschenetz & Wäschebeutel: Schutz für Feines und Kleinteile

Ein Wäschenetz (Mesh Bag) gehört zur Standard-Ausstattung und sollte in keinem Haushalte fehlen. Das Netz bildet eine Schutzschicht zwischen Textil und Trommel und ist ideal zum Waschen von BHs, Bademode und Strumpfhosen. Durch den Beutel können sich Strumpfhosen nicht verheddern, BHs und Bikinioberteile bleiben formstabil und die Bügel können die Trommel nicht beschädigen. Auch Strümpfe oder Minisocken können im Beutel gewaschen werden und können so nicht mehr „auf Wanderschaft“ gehen.

Du fragst dich, ob die Wäsche im Wäschenetz auch wirklich sauber wird? Die Antwort ist : Ja! Bei passender Beladung und korrekt gewähltem Programm bleibt die Reinigungsleistung sehr gut, während die mechanische Belastung sinkt.

Tipp:

Tipp: Den Wäschebeutel nicht bis zum Rand füllen und etwaige Verschlüsse vorab schließen.

Sneakerbeutel: Schuhe sicher in die Maschine waschen

Du möchtest Sneaker und Sportschuhe in der Waschmaschine waschen, um sie wieder richtig sauber zu bekommen? Mit einem speziellen Schuh-/Sneakerbeutel klappt das deutlich schonender als ohne. Mehrlagige Netzgewebe federn Stöße ab, die Sohle schlägt nicht gegen die Trommel, und der Schuh behält seine Form. Wichtig beim Waschen von Schuhen: beachte unbedingt die Pflegehinweise und wasche bei niedrigen Temperaturen und Schleuderdrehzahlen. Weitere Tipps zum Waschen von Schuhen in der Waschmaschine findest du in unserem Artikel.

Mikroplastik reduzieren: Waschbeutel & integrierte Filter

Synthetische Textilien (z. B. Fleece, Funktionskleidung, Kleidung mit Pailletten) können beim Waschen Mikrofasern und Mikroplastikteile verlieren. Spezielle Mikroplastik-Waschbeutel halten einen Großteil dieser Partikel zurück und schonen gleichzeitig die Stoffe. Die auf diese Weise gesammelten Fasern entsorgst du im trockenen Zustand einfach im Restmüll.

Neben Beuteln gibt es inzwischen auch Mikroplastik-Filtersysteme die bei einzelnen Marken-Maschinen angeschlossen werden können. Diese halten einen sehr hohen Anteil synthetischer Mikrofasern zurück. Einige Modelle haben sogar schon einen fixen Mikroplastikfilter im Gerät eingebaut. Dies ist vor allem für umweltbewusste Haushalte mit viel Outdoor- und Sport-Wäsche empfehlenswert. Mehr zum Thema Mikroplastik beim Waschen vermeiden erfährst du in unserem Artikel.

Waschkugeln als Waschmittel-Ersatz?

Sogenannte Waschkugeln (mit Keramik-/Mineralpellets, „ionisierend“, magnetisch o. ä.) werden als Alternative zu Waschmittel beworben. Unabhängige Tests zeigen jedoch, dass die Reinigungsleistung meistens nicht ausreichend ist. Die (geringen) Effekte lassen sich vor allem durch die mechanische Bewegung der Kugeln erklären. Wenn du umweltfreundlich waschen möchtest, setze lieber auf ökologisches Waschmittel und eine richtige Dosierung.

Dosierhilfen: Weniger Rückstände, bessere Effizienz

Wusstest du, dass zu viel Waschmittel die Wäsche nicht sauberer macht, sondern Rückstände verursachen kann und außerdem die Umwelt belastet? Um die richtige Menge an Waschmittel zu verwenden, verwende eine Dosierhilfe. Diese gibt es sowohl bei Waschmaschinenherstellern als auch bei Waschmittelherstellern zu kaufen. Wichtig für die korrekte Dosierung ist es, sowohl die Beladungsmenge als auch den Verschmutzungsgrad der Wäsche zu beachten. Weitere Tipps zur Waschmitteldosierung findest du in unserem Artikel.

Besonders praktisch ist die automatische Waschmitteldosierung bei modernen Marken-Waschmaschinen. Hier musst du die Dosierung nicht mehr selbst vornehmen, sondern das Gerät entscheidet je nach Wäschemenge, Fasern und Verschmutzung die ideale Dosierung von selbst.