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Kühlen & Gefrieren

Hygiene in der Küche Tipps für einen sauberen Kühlschrank, Herd und Geschirrspüler

Hygiene in der Küche

All jene, die ihre Küche mehr nutzen als gelegentlich Essen darin aufzuwärmen kennen es: die Herausforderung, die Küche sauber zu halten. Es muss gar nicht die Zubereitung eines komplizierten 5-Gänge Menüs für eine sechsköpfige Familie sein, die eine Küche innerhalb kurzer Zeit ins Chaos stürzen kann. Es ist der normale Küchenalltag, der das Gefühl einer richtig sauberen Küche immer wieder schwinden lässt, sofern man nicht gewisse Routinen etabliert hat. Wir verraten, was für einen hygienischen Geschirrspüler, Herd und Kühlschrank wichtig ist. Damit es mehr ist als oberflächliche Sauberkeit.

Hygiene im Kühlschrank

Lebensmittel auf Ablaufdatum prüfen und richtig lagern

Es scheint banal zu sein und dennoch passiert es immer wieder, dass Lebensmittel in die hintersten Ecken des Kühlschranks rutschen. Schnell wird übersehen, was schon lange aus dem Kühlschrank entfernt gehört. Wichtig ist es daher, Lebensmittel immer wieder auf ihre Frische und Ablaufdatum zu prüfen. Nicht vergessen beim Einräumen: Auf die Kältezonen achten und Lebensmittel richtig lagern.

Kühlschrank regelmäßig reinigen

Eine gründliche Innenreinigung des Kühlschranks sollte monatlich gemacht werden. Am einfachsten geht das, bevor der nächste Großeinkauf ansteht und möglichst wenig Produkte im Kühlschrank sind. Damit Keime und Bakterien keine Chance haben, sollte man eine Intensivreinigung, bei der der Kühlschrank und das Gefrierfach von innen und außen geputzt werden, mindestens zweimal pro Jahr durchführen.  Hier geht’s zu unseren Tipps für die Reinigung des Kühlschranks. Besonders praktisch ist es natürlich, die Reinigung in der kalten Jahreszeit durchzuführen, da sich so die Lebensmittel einfach am Balkon oder der Terrasse zwischenlagern lassen.

Flecken, Verschüttetes und Brösel sofort entfernen

Es passiert so schnell und immer wieder: ein schlecht verschlossener Joghurtbecher kippt um, ein Produkt macht unschöne Ränder oder der letzte Geburtstagskuchen hat einige Brösel im Kühlschrank hinterlassen. Fehler Nummer eins ist in diesem Moment der Gedanke: „Mache ich später“. Es ist eines der Geheimnisse jener Haushalts-Profis, bei denen man das Gefühl hat, es sei immer sauber: Sie beseitigen sämtliche Spuren der Verunreinigung sofort.

Hygiene rund um den Herd

Kochfeld und Arbeitsflächen reinigen

Gerade rund um das Kochfeld gibt es immer wieder Fettspritzer oder sonstige Verunreinigungen durch Essensreste. Das Kochfeld sollte am besten gereinigt werden, solange es noch warm ist. So lässt sich der Schmutz leichter entfernen und es kommt zu keinen Verkrustungen. Hier gibt es die besten Tipps zum Reinigen des Kochfelds. Auch die angrenzenden Arbeitsflächen sollten schon während des Kochens immer wieder mit einem feuchten Tuch gesäubert werden. In einer aufgeräumten und sauberen Umgebung macht das Kochen gleich viel mehr Spaß – vor allem dann, wenn man weiß, dass man hinterher nicht noch Stunden mit der Reinigung verbringen muss. Auch die Verbreitung von Bakterien hat durch regelmäßiges Wischen keine Chance!

Backofen sauber halten und reinigen

Damit der Backofen erst gar nicht schmutzig wird, ist es hilfreich – wann immer es möglich ist – das Bratgut abzudecken oder Bratbeutel zu verwenden. Gibt es doch ein paar Spritzer im Backofen und verfügt das Gerät über eine Pyrolyse Funktion, so ermöglicht diese eine Selbstreinigung des Backofens und eine aufwändige Reinigung entfällt. Nicht vergessen: bei Dampfgarer oder Dampfbackofen immer den nassen Garraum auswischen. Weitere Tipps für eine effiziente Reinigung des Backofens gibt es unter Wissenswertes zur Backofen-Reinigung

Reinigungsutensilien hygienisch halten

Egal ob der Putzlappen aus Baumwolle, Mikrofaser oder Kunstfasern besteht – gerade die Flächen am und rund um den Herd sind schnell verschmutzt und damit auch die entsprechenden Reinigungstextilien. Diese sind es auch, die einen idealen Nährboden für Keime, Bakterien und Schimmelbildung bieten. So sollte man sie zwischendurch immer wieder mit Wasser ausspülen und regelmäßig wechseln oder reinigen. Letzteres gelingt entweder durch sehr heißes Waschen (mindestens 60 Grad) in der Waschmaschine oder Geschirrspüler oder durch das Einlegen in desinfizierende Flüssigkeiten wie Essig oder Ammoniakwasser. Eine einfache aber wirksame Methode ist auch das Abkochen in einem Topf heißem Wasser. Nicht vergessen, die nassen Tücher anschließend gut trocknen zu lassen!

Hygiene im Geschirrspüler

Hygieneprogramme des Geschirrspülers

Moderne Geschirrspüler verfügen über spezielle Hygieneprogramme, die eine Zusatzfunktion zum Spülprogramm darstellen. Dafür wird das Wasser auf über 70 Grad erhitzt und das Geschirr rund zehn Minuten lang unter hoher Temperatur gespült. Das reinigt nicht nur das Geschirr selbst, sondern trägt auch zur Abtötung von Bakterien in der Maschine bei.

 

Sieb sauber halten und regelmäßig prüfen

Ein verstopftes Sieb ist oft Grund für unangenehme Gerüche im Geschirrspüler. Damit es erst gar nicht dazu kommt, ist es nicht nur wichtig, darauf zu achten, dass keine Speisereste in der Maschine landen, sondern auch, dass es regelmäßig geprüft und bei Bedarf gereinigt wird. Pumpt der Geschirrspüler kein Wasser ab, liegt der Grund oft in einem verstopften Sieb.

Geschirrspüler reinigen

Mindestens alle drei Monate sollte der Geschirrspüler eine intensive Reinigung bekommen. Das bedeutet, dass Sieb und Düsen, Gummidichtungen und Körbe, sowie Spülarme gründlich gesäubert werden. Es lohnt sich, einen Blick auf unsere wertvollen Tipps zur richtigen Reinigung des Geschirrspülers zu werfen.

Hersteller

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