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Kochen & Backen

Alles über moderne Kochfelder – Innovationen und Trends

Alles über moderne Kochfelder – Innovationen und Trends

Für Viele ist die Küche der wichtigste Teil der Wohnung – immerhin wird dort gekocht, gegessen, diskutiert und allgemein sehr viel Zeit miteinander verbracht. Auch bei der Einrichtung eines neuen Zuhauses gilt die Küchenplanung oft als das schwierigste Projekt, schließlich ist sie der Ort an dem Hobbyköchinnen und –köche ihr Können unter Beweis stellen dürfen.

Als Zentrum der Küche gilt dabei der Herd. Ob Ceran-, Gas- oder Induktionskochfeld – die Vor- und Nachteile der Varianten könnten kaum verschiedener sein. Gerade in den letzten Jahren hat sich allerdings gezeigt, dass es bei Kochfeldern mittlerweile weit mehr zu beachten gibt: Sie sind wahre Innovationsträger im smarten Haushalt geworden:

Trends bei Kochfeldern: Flexibel, dezent und intelligent

Während smarte Lösungen noch nicht in allen Lebensbereichen ausgereift sind, schneiden Kochfelder in Punkto Vernetzung & Automatisierung schon sehr gut ab, wie verschiedenste Entwicklungen zeigen:

Flexibilität: Vollflächen-Induktionskochfelder, Bedienelemente und Kombinationen

Flexibilität hat bei der modernen Küchenplanung – und so auch bei Kochfeldern – oberste Priorität. Während es früher selbstverständlich war, dass eine Herdplatte aus (meistens) vier eingegrenzten Kochfeldern bestand, ist heute mehr Flexibilität beim Kochen gewünscht. Hier kommen sogenannte Vollflächen-Induktionskochfelder ins Spiel, die wie eine riesige Kochzone funktionieren.

Das Besondere daran? Bei den Vollflächen-Induktionskochfeldern gibt es keine Einschränkung mehr, welcher Topf oder welche Pfanne wo platziert werden muss – denn in diesem Fall funktioniert die ganze Fläche des Kochfelds wie eine große Kochzone. Je nach Lust und Laune – oder wie es das Gericht eben benötigt – können Töpfe und Pfannen auf dem Feld platziert werden. Die volle Flexibilität wird dadurch gewährleistet, dass sogar beim Verrücken der Pfannen die Erhitzung nicht abbricht, denn die Kochfelder speichern die Hitzeeinstellungen des jeweiligen Gefäßes.

Für Personen, die ein modernes Kochfeld wollen, aber sich mit Touch-Elementen einfach nicht anfreunden können, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Geräten mit magentischen Bedienfeldern wie beispielsweise Drehscheiben, über die Temperatur und Co. gesteuert werden können. Diese können im Anschluss an das Kochen einfach abgenommen und in einer Schublade verstaut werden.

Ein komplett individuelles Kochfeld? Auch das ist möglich – mittlerweile kann man sich Kochfelder und –funktionen ganz exklusiv und individuell zusammenstellen lassen. Viele Marken verfügen über modulare Optionen, die ganz einfach so angepasst werden können, dass sie wie ein einheitliches Kochfeld erscheinen – so kann man ganz leicht Teppanyaki Felder mit Induktion und Gas kombinieren und so das beste aus allen Welten genießen.

Aber nicht nur bei Induktion, auch bei Gaskochfeldern gibt es einiges an Innovation – mittlerweile kann  die Wärme und Flammengröße der Gasflamme durch Drehregler ganz einfach eingestellt werden. Auch gibt es viele Gaskochfelder die mit einem integrierten Wok-Ring für perfektes Braten punkten.

Kochen ohne Geruch: Kochfelder mit integrierten Dunstabzügen

Hat man eine sehr kleine Küche oder keine Möglichkeit einen Dunstabzug zu montieren, können in Kochfelder integrierte Dunstabzüge helfen. Denn sie saugen die Kochdämpfe gezielt ab und leiten sie über ein Rohr in der Wand ab. Viele der integrierten Dunstabzüge sind bereits smart: Sie schalten sich gleich zu Beginn des Kochens automatisch ein und verstärken die eigene  Abzugskraft je nach Kochintensität. So kommunizieren sie direkt mit dem Kochfeld selbst und sind stets aufeinander abgestimmt.

Fleisch individuell garen durch Sensorentechnologie

Besonders Steak-Liebhaber profitieren von smarten Küchengeräten. Mittlerweile gibt es Induktionskochfelder, die über Sensoren verfügen, die berechnen wann das Steak den perfekten gewünschten Garzustand erreicht hat. Wie das funktioniert? Eigentlich ganz einfach: Ein spitzer Sensor wird in das Fleisch gestochen und dem Kochfeld wird der gewünschte Garzustand (beispielsweise „medium“) mitgeteilt – das Kochfeld, welches mit dem Sensor kommunizieren kann, ermittelt dann die notwendige Wärme und Garzeit ganz von alleine und regelt somit praktisch die gesamte restliche Arbeit.

Auch in punkto Sicherheit gibt es Innovationen im Kochfeld-Bereich. Manche Kochfelder verfügen über eine Abschaltautomatik, die die Platten selbstständig abdreht, sobald die Garzeit abgelaufen ist oder auch wenn das Kochfeld merkt, dass kein Topf oder keine Pfanne auf dem Herd steht. Auch über bestimmte Apps kann von unterwegs aus kontrolliert werden, ob das Kochfeld aufgedreht ist.

Ein Zukunftsblick – das Kochfeld im smarten Haushalt

Werden sich Kochfelder künftig noch weiter in Richtung „smart Home“ entwickeln? Ja! Wie auch andere Haushaltsgeräte sollen Kochfelder in die Kommunikation mit anderen Geräten – wie beispielsweise dem Kühlschrank – eingebunden werden. So können beispielsweise Kochfelder entwickelt werden, die über eigene Apps und über eigene Rezepte verfügen, die neben dem Kochen direkt auf der Herdplatte angezeigt werden. Von unterwegs kann so ein Rezept für das Abendessen über eine Handy-App gewählt werden, der smarte Kühlschrank teilt mit ob die relevanten Zutaten vorhanden sind oder noch gekauft werden müssen und während des Kochens reicht ein einfacher Blick auf die Herdplatte, wo alle Schritte des Rezeptes angezeigt werden. Wir sind gespannt, wie sich Kochfelder in Zukunft weiterentwickeln!