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Smart Home, Robotik & CO: Der Haushalt der Zukunft

Smart Home, Robotik & CO: Der Haushalt der Zukunft

„Smart Home“ ist bereits seit einiger Zeit ein Schlagwort, auf das man beim Kauf eines neuen Haushaltsgeräts immer wieder stößt. Der vernetzte Haushalt bedeutet jedoch nicht, dass von Baubeginn eines Hauses oder einer Wohnung an jeder „smarte“ Schritt durchgeplant werden muss. Durch kleine, hilfreiche Einzellösungen können auch schon jetzt Teile des vermeintlich „nicht-smarten“ Haushalts „klüger“ gemacht werden.

Es ist 7:30 Uhr früh. Die Jalousien fahren hoch, das Badezimmer hat sich für die Morgenroutine bereits eigenständig langsam aufgeheizt. Während man unter der Dusche steht bereitet die smarte Kaffeemaschine bereits den Lieblingskaffee zu. Zeitgleich zum Frühstück zeigt das Telefon die heutigen Termine und die dafür benötigte Wegzeit an und informiert über eventuelle Verzögerungen. Beim Verlassen des Hauses kann man ganz einfach das Alarmsystem aktivieren.

Um 9:00 Uhr kommt schließlich die tägliche Meldung des Staubsaugerroboters, der Bescheid gibt, dass er seinen Dienst beendet hat und nun zu seiner Station zurückkehrt. Während der Mittagspause kontrolliert man schnell per App den Inhalt des Kühlschranks und kann so sehen, was noch schnell besorgt werden muss.

Bevor man nach Hause kommt heizt oder kühlt sich das Zuhause wieder auf eine angenehme Temperatur – wenn untertags niemand da ist handelt es energieeffizient. Beim gemeinsamen Fernsehen nach dem Abendessen leuchtet das Wohnzimmerlicht plötzlich blau auf – und zwar als Zeichen, dass der Geschirrspüler in der Küche fertig geworden ist.

Vor dem Schlafengehen gibt man noch der Waschmaschine Bescheid, dass sie für ihren Waschgang und den anschließenden Trockengang den günstigsten Nachtstrom nützen soll.

Der komplett vernetzte Haushalt – Ein Tag mit Robotik und Künstlicher Intelligenz

Schon in naher Zukunft könnte unser Tagesablauf so smart aussehen, wie er eben beschrieben wurde. Eines Tages werden wir in einem komplett vernetzten, miteinander kommunizierenden Haushalt leben. Wer mit der Vernetzung seines Haushalts noch am Anfang steht, kann aber auch mit kleinen Schritten starten und sein Haus Step-by-Step intelligenter machen. Beginnen kann man beispielsweise gut, indem man die Klimaanlage oder Heizung mit smarten Komponenten ausstattet.

 

Smart Home

Die beliebtesten Smart Home Geräte

Der Begriff Smart Home liegt aktuell voll im Trend. Smarte Gadgets in der eigenen Wohnung bedeuten für die Meisten vor allem eine erhebliche Zeitersparnis, da die Zeit die für alltägliche Haushaltsarbeiten aufgewandt werden muss, deutlich reduziert wird. Der Markt des „komplett selbstdenkenden Haushalts“ befindet sich aktuell jedoch noch im Wachstum. Es sind vor allem einige bestimmte smarte Gadgets die sich bereits sehr gut etabliert haben:

 

  • Der Staubsauger Roboter

Wenn es um Haushaltsroboter geht, hat der Staubsaugerroboter klar die Nase vorn. Gute Staubsaugerroboter lassen sich über Apps von überall aus starten, senden eine Nachricht wenn sie ihren Dienst erledigt haben und kehren anschließend selbstständig zur Ladestation zurück um für den nächsten Auftrag bereit zu sein. Dabei muss man nicht mal mehr mit Schäden in der eigenen Wohnung rechnen. Die Roboter können bereits ganze Räume scannen und erkennen wo Wände, Gegenstände und „verbotene Bereiche“ sind. So fahren sie nicht ständig gegen Möbelstücke an und hinterlassen keine ungewollten Spuren. Einige der ausgeklügelten Geräte brauchen dafür nicht mal mehr Aufsteller, die die Grenzen anzeigen und entleeren sich sogar selbst bei in der Ladestation integrierten Müllbehältern.

 

  • Der Sprachassistent

Sprachassistenten gibt es von verschiedensten Herstellern, mit verschiedensten Funktionen. Wie diese aber konkret im Haushalt helfen können? Einige Sprachassistenten können sich mit bestimmten Artikeln von Markenherstellern vernetzen. So kann man beispielsweise den Assistenten während des Kochens dazu auffordern, die Dunstabzugshaube eine Stufe höher zu schalten, den Geschirrspüler aufzudrehen oder auch aus einem anderen Raum fragen, ob die Kühlschranktür offen ist. Der Vorteil daran: Durch die Hilfe der vernetzten Geräte kann man sich ganz genau auf die Aufgaben konzentrieren, die die eigene Konzentration auch gerade wirklich erfordern. Den Rest können die Geräte heutzutage teilweise schon selbst erledigen.

 

  • Der smarte Kühlschrank

Aus dem Alltag nicht wegzudenken ist außerdem einer: Der Kühlschrank. Von seiner passiven Rolle als Kühlgerät wechselt dieser durch neue smarte Funktionen nun stark in eine aktive Rolle und ist Vorreiter in der „smart Kitchen“ der Zukunft. Er kann Speisepläne erstellen, meldet sich wenn bestimmte Vorräte ausgehen und kann durch eine integrierte Kamera den aktuellen Status seiner Inhalte präsentieren – auch wenn man selbst gerade im Supermarkt steht.

Smart Home für Energieeffizienz

Beim Thema Smart Home geht es allerdings nicht nur darum, Zeit zu sparen, sondern auch Energie und dabei so effizient wie möglich hauszuhalten. In diesem Punkt kommen vor allem intelligente Heiz- und Lichtlösungen zum Einsatz. Es beginnt dabei schon bei der Außenjalousie, die im Sommer mitbedenkt, dass sie tagsüber ausgerollt bleibt, die Sonnenstunden im Winter jedoch für das Aufwärmen der Räume nutzt und hochfährt.

Gespart werden kann außerdem durch Systeme, die alle elektrischen Standby-Geräte vom Netz nehmen, sobald diese nicht aktiv benötigt werden. Auch wenn zum Beispiel ein Raum beheizt wird und gleichzeitig das Fenster geöffnet ist, meldet sich die Smart Home Lösung bei Ihnen per App und macht auf den Heizfehler aufmerksam. Falls Ihr Haus eigenen PV Strom erzeugt, können diese Funktionen ebenfalls leicht integriert werden.

Smart Home und das Thema Sicherheit

Gleichzeitig mit Smart Home, Robotik und Künstlicher Intelligenz im Haushalt taucht natürlich auch immer wieder das Thema der Datensicherheit auf, das bei der Auswahl der Produkte auch einen wichtigen Stellenwert einnehmen sollte.

Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen Ihr Smart Home sicherer zu machen:

  • Bleiben Sie up-to date und informieren Sie sich beim jeweiligen Gerätehersteller über etwaige Updates für Ihre Smart-Home Geräte. So können potenzielle Sicherheitslücken geschlossen werden.
  • Hinterlegen Sie bei der Einrichtung Ihrer Geräte eigenen Zugangsdaten und wählen Sie Namen und Passwörter, die nicht leicht zu erraten sind.