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Häferlgucker: Bei einer Profiköchin zuhause

Häferlgucker: Bei einer Profiköchin zuhause

Sie ist so sympathisch, sie lacht so ansteckend und ihr Essen schmeckt einfach genial! Bodenständig, einfach, aber immer raffiniert und köstlich! Nora Kreimeyer ist die Köchin von der Mamsell im Restaurant Ludwig van in Wien. Jeden Tag steht nur zwei Gerichte (eines mit Fleisch und eines vegetarisch) auf der Karte. Punkt, das wars! Dafür ist dieser Mittagstisch ausgezeichnet, saisonal und bis ins kleinste Detail von ihr selbst gemacht. Tag für Tag aufs Neue, “wie bei der Mama zuhause, da gibts auch nur ein Gericht auf dem Tisch, aber das ist dafür mit Liebe und Hingabe gezaubert”, erzählt Nora Kreimeyer ihre Küchenphilosophie. „Und grundsätzlich gilt: Ich koche auch nur mit Wasser“, lacht sie.

Jeder kann kochen!

Denkt ihr euch auch manchmal: „Wie machen die Köche das?“ Jeder genießt gern gutes Essen außer Haus und staunt oft darüber, was Köche auf den Teller bringen. Kein Wunder! Mit dieser Technik! Und dieser Ausstattung! Und überhaupt die Infrastruktur in einem gastronomischen Betrieb! Da ist es wohl viel leichter, etwas Wundervolles auf den Tisch zu bekommen als zuhause!

Aber falsch gedacht! Wir zeigen, dass es auch in einer einfachen, kleinen Küche funktioniert, eine wundervolle Lasagne zum Niederknien zuzubereiten. Dafür hat Nora für uns die Türen zu ihrer privaten Küche geöffnet und gezeigt, dass auch sie nur mit Wasser kocht! Nebenbei hat sie uns auch einige Fragen zu ihrer Küche beantwortet: Worauf kann sie in der Küche keinesfalls verzichten? Was mag sie an ihrer Küche besonders? Und was hat der Geschirrspüler mit dem Hausfrieden zu tun?

Was der Geschirrspüler mit dem Hausfrieden zu tun hat

“Das Einzige, wo ich bei der Wohnung zu keinen Kompromissen bereit war, als wir zusammengezogen sind, waren zwei Dinge: ein Geschirrspüler und eine Putzfrau”, erzählt die gebürtige Düsseldorferin, die seit sechs Jahren in Wien lebt und arbeitet. Denn bei der Menge, die mein Freund und ich auch privat kochen, kann man nicht mehr per Hand spülen”, meint Nora. Außerdem darf der Geschirrspüler gern diese undankbare Aufgabe zuverlässig übernehmen und leise vor sich hinwerkeln, während man sich wichtigeren Dingen widmet, zum Beispiel seiner Familie oder seinen Gästen. Das bewahrt nebenbei auch den Familienfrieden im Hause Kreimeyer. Daneben ist auch ein Backofen, der in Hüfthöhe erreichbar ist, ganz komfortabel. So gelingt das Essen wunderbar auf den Punkt! Ein weiterer tüchtiger Helfer ist ein großer Kühlschrank, damit viele Vorräte darin Platz haben und Obst oder Gemüse perfekt gelagert werden können. „Und es muss kein Gasherd sein, aber schnell sollte der Herd schon heizen“, so Nora. Und der Backofen sollte gradgenau eingestellt werden können und idealerweise auch Niedrigtemperaturen ab 30 Grad schaffen. Noch ein Vorteil von Qualitätsbacköfen: sie halten die Temperatur konstant und im gesamten Backrohr gleichmäßig.

Fakten
Spülen
Geschirrspüler Einbaugerät

Einbaugeräte

Einbau-Geschirrspüler sind die optischen und technischen Glanzstücke unter den Geschirrspülern. Je nachdem, in welcher Form der Geschirrspüler mit der Küchenfront verschmilzt, unterscheidet man zwischen:

• teilintegriert
• vollintegriert

Bei teilintegrierten Geschirrspülern kann die Tür passend zur Küchenfront verkleidet werden. Dadurch sehen die Elemente einer Küche inklusive des Geschirrspülers einheitlich im Design aus. Auch die Sockelleiste wird passend verkleidet. Was sichtbar bleibt, ist die außen sichtbare Bedienblende.

Vollintegrierte Geschirrspüler hingegen verschmelzen vollständig mit der Küche. Die Küchenfront sieht dadurch aus wie aus einem Guss. Die Bedienblende und das Display sind an der schmalen inneren Oberkante der Türe untergebracht und werden erst beim Öffnen der Fronttüre sichtbar. Vollintegrierte Geschirrspüler sind ideal für alle, die Design lieben und ihre Küche ganz nach ihren Vorstellungen gestalten möchten.

Freistehende Geschirrspüler

Freistehende Geschirrspüler (auch Standgeräte oder Solo-Geräte) können überall in der Küche oder im Haus aufgestellt werden, wo ein Wasserzulauf, Wasserablauf und eine Steckdose vorhanden sind. Sie sind rundherum verkleidet und die Abdeckplatte ist meistens abnehmbar, wodurch der Geschirrspüler unterbaufähig wird – das heißt unter eine Arbeitsplatte geschoben werden kann.

Der Stand-Geschirrspüler lässt sich einfach ausstecken und mitnehmen und ebenso einfach in einer neuen Küche wieder aufstellen. Sie kommen oft als Zweitgeräte, etwa in einem Extraraum oder in Gemeinschaftsräumen etc. zum Einsatz.

Passen unter jede Arbeitsfläche

Jede Küche gewinnt sowohl in der Optik als auch im Komfort, wenn sich der Geschirrspüler nahtlos unter die Arbeitsfläche und in die Küchenfront einfügt. Unterbau-Geschirrspüler sind daher eine schnelle Lösung für bestehende Küchen: Sie werden einfach unter die Arbeitsplatte in der Küche geschoben. Die Gerätefront bleibt vollständig sichtbar und wird nicht verkleidet.

Dekorfähig oder nicht dekorfähig

Unterbau-Spüler können entweder dekorfähig oder nicht dekorfähig sein. Die meisten Hersteller bieten dekorfähige Geschirrspüler an, das heißt, statt einer Möbeltüre wird eine Dekorplatte (0,5 bis 4 mm dick) vom Hersteller in einen fix montierten Rahmen eingesetzt. Die Farben für Dekorplatten und Sockelleisten, die die Hersteller anbieten, sind üblicherweise Weiß, Braun und Edelstahl.

Es gibt auch unterbaufähige Standgeräte, das heißt die Abdeckplatte der Standgeräte ist abnehmbar und der Geschirrspüler wird so unterbaufähig. Man benötigt zum Schutz der Arbeitsplatte nur ein separat erhältliches Unterbaublech, um die Arbeitsplatte von unten vor Hitze und Dampf zu schützen.

Höhenverstellbar

Wie alle Geschirrspüler sind auch Unterbaugeräte höhenverstellbar und für etwas höhere Arbeitsplatten gibt es Zusatzfüße, jedoch wird dies in der Praxis kaum gemacht, weil der Sockel zu hoch gezogen werden müsste und dies keine durchgängige, schöne Lösung für die Küchenfront darstellt. Die Sockeltiefe – das heißt, wie weit der Sockel nach hinten versetzt ist – lässt sich ebenfalls anpassen.

Die Bedienblende schließt schlüssig bei Unterbaugeräten mit der Arbeitsplatte ab, der Spalt dazwischen ist kaum breiter als jener zwischen den Schubladen und der Arbeitsplatte und sieht einheitlich aus. Der Einbau eines Unterbaugerätes bietet also immer eine perfekte Linienführung in der Küche.

Kleine Geschirrspüler als Zweitgeräte

Tischgeräte sind freistehende Geschirrspüler, die in ihren Dimensionen kompakt sind, weniger Maßgedecke fassen und meistens weniger Extras bieten. Sie sind also meist als Zweitgerät im Einsatz, etwa in der Teeküche, im Wochenendhaus, in Büros, Seminarräumen, Ordinationen oder im Partyraum.

Die Abmessungen – 55 bzw. 60 cm breit, 45 bis 60 cm hoch – sind so gewählt, dass ein Tischspüler auch auf Arbeitsflächen Platz findet. Als Kippschutz ist eine Befestigung an der Rückwand vorgesehen. Mit einem speziellen Einbausatz kann das Gerät auch in Küchenschränke ein- und untergebaut werden.

Die Auswahl der Spülprogramme ist bei diesen Geräten kleiner und der Energie- und Wasserbedarf in Relation etwas höher. Trotzdem sind diese Geräte gegenüber dem Abwasch per Hand immer noch weitaus sparsamer.

 

Nora kocht auch gern zuhause und hat für bewusst haushalten ihr Lasagnerezept ausgepackt.

Hier gibt es zum Nachkochen noch Noras Rezept für die Lasagne aus dem Video:

Dafür braucht ihr:

  • 1 Bund Suppengemüse
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 300-500 ml Rotwein
  • 400 g passierte Tomaten aus der Dose
  • 300 g Faschiertes vom Rind
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Pck. à 250 g Ricotta
  • 200 g geriebener Pecorino
  • 300 g Lasagne-Nudelblätter
  • Salz
  • Pfeffer

Und so gehts:

Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen. Suppengemüse, Knoblauch und Zwiebeln putzen, wenn nötig schälen, und in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und das Faschierte rundherum braun anbraten. Das Gemüse dazugeben und ebenfalls kurz mit anbraten. Dann mit Rotwein ablöschen, Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und die Tomaten dazugeben. Bolognese bei mittlerer Temperatur rund 30 Minuten sanft köcheln lassen. Noras Tipp: Natürlich wird die Bolognese besser, je länger sie kocht. Deswegen lässt sich die Bolognese auch super am Vortag zubereiten.

Dann die Lasagne schichten. Dazu eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl einpinseln und dann erst Nudelblätter in der Form geben. Darauf dann eine Schicht Bolognese verteilen und darauf Ricotta geben. Dann wieder eine Schicht Nudelblätter darauf legen, wieder eine Schicht Bolognese darauf geben und wieder mit Ricotta toppen. Solange schichten bis die Form voll ist bzw. die Bolognese aufgebraucht ist. Auf die letzte Schicht Nudelblätter Bolognese geben und den Pecorino auf der Lasagne verteilen.

Jetzt kommt das gute Stück für rund 45 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Fertig ist eine köstliche Spezialität à la Nora.

Viel Spaß beim Nachkochen! Wir freuen uns auf eure Lasagne-Fotos!