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Nachhaltigkeit

Nachhaltig waschen & trocknen

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Tipps für weniger Strom- und Wasserverbrauch beim Waschen

Leintücher

So sparen Sie mit modernen Waschmaschinen und Trocknern Wasser und Strom

Moderne Waschmaschinen und Trockner verbrauchen so wenig Strom und Wasser wie noch nie zuvor. Welche Technologien in den modernen HighTech-Geräten stecken, die sie so sparsam macht, erfahren Sie hier.

 

TIPP

Achten Sie auf das EU-Energieeffizienzlabel! Die sparsamsten Waschmaschinen und Trockner der Kategorie A+++ verbrauchen rund 20 Prozent weniger Strom als A+ Geräte.

Mehr Infos unter Waschmaschinen/Stromverbrauch oder Trocknen/Stromverbrauch.

Mit folgenden 14 Tipps und Technologien können Sie mit bestem Gewissen Ihre Wäsche waschen:

1. Spar-/Ökoprogramme verwenden
Sparprogramme waschen bzw. trocknen besonders stromsparend und energieeffizient – mit niedrigerer Temperatur, aber längerer Laufzeit. Je nach Hersteller können mit der Eco-Option bis zu 20 oder 30 Prozent Energie gespart werden. Mehr Infos dazu unter Waschprogramme und Trockenprogramme.

2. Mengenautomatik einschalten
Gewichtssensoren registrieren die Menge der Wäsche in der Trommel und stellen die Dauer des Waschprogramms automatisch ein. Bisher wurde die Waschzeit bei kleineren Beladungsmengen (Option „halbe Beladung“) nur wenig verkürzt, obwohl weniger Wäsche mehr Platz in der Trommel hat und daher schneller gereinigt wird. Die Wäsche wurde also länger gewaschen, obwohl sie bereits sauber war. Haushaltsübliche Beladungen betragen im Durchschnitt 60% der maximalen Füllmenge – diese können somit in kürzerer Zeit gewaschen werden.

3. Der Beladungssensor
berechnet das optimale Programm mit Wasch- und Spüldauer wie auch die benötigte Wassermenge. Umgekehrt kann für jedes Programm die optimale Beladung angezeigt werden (um Überbeladung zu vermeiden). Bei Trocknern stellten die Beladungssensoren die Geschwindigkeit und Umdrehungszahl der Trommel ein.

4. Wassermanagement
Nach dem Programmstart bestimmen hochpräzise Wasserstandsensoren und Durchflussmengenzähler die exakte, notwendige Wassermenge (jeder eingesparter Liter Wasser muss nicht erhitzt und abgepumpt werden). Das Ergebnis ist automatisch A-Klasse hinsichtlich Wascheffizienz und ein deutlich reduzierter Wasser- und Stromverbrauch.

5. Kurzprogramm wählen
Kurz- oder Schnellprogramme sind 15 bis 30 Minuten kurze Wäschen, die für leicht Verschmutztes (z.B. Sportkleidung) ideal ist. Mit dem schnellen Durchspülen mit lauwarmem oder kaltem Wasser lassen sich ebenfalls Energie (und Waschmittel) einsparen. Auch extra kurze Trockenprogramme sparen Strom. Mehr Infos dazu unter Waschprogramme und Trockenprogramme.

6. Automatikprogramme wählen
Sensoren überprüfen laufend den Verschmutzungsgrad bzw. Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und passen den Programmablauf automatische an. Jede unnötige Laufzeit wird dadurch vermieden. Mehr Infos dazu unter Waschprogramme und Trockenprogramme.

7. Direktes Einspritzen des Wassers auf die Wäsche
Bei besonders effizienten Waschmaschinen wird das Wasser von mehreren Stellen in der Waschtrommel auf die Wäsche gespritzt. Durch dieses schnelle Befeuchten (auch in der Mitte der Trommel) werden Zeit und Wasser gespart (bis zu 2.000 Liter im Jahr) und die Wäsche geschont. Je nach Hersteller heißt diese Funktion Direct Spray, Jet Spray usw.

8. Mischen der Waschlauge vor Programmstart
Ein ausgewählter Hersteller optimiert die Energieeffizienz zusätzlich, indem das Wasser und das Waschmittel vorgemischt werden und dann direkt in die Trommel gesprüht wird. Das erhöht die Waschleistung und reduziert die Waschdauer.

9. Warmwasseranschluss/Solaranlage
Mit Waschmaschinen, die über einen separaten Zulaufschlauch direkt an einen Warmwasseranschluss angeschlossen werden können, lässt sich bis zu 60% Energie sparen. Die Idee: Das elektronische Aufheizen von Wasser verbraucht beim Wäschewaschen am meisten Energie. Verfügen Sie über eine Solaranlage, mit der Sie das Wasser aufheizen, können Sie das Warmwasser ebenso direkt in entsprechend ausgestattete Waschmaschinen leiten. Je nach Programm und Temperatur werden automatisch warmes und kaltes Wasser gemischt. Steht nur Kaltwasser zur Verfügung, erkennt die Waschmaschine dies automatisch und stellt selbstständig auf Normalbetrieb um. Manche Waschmaschinen eignen sich übrigens dafür, mit (kostenlosem) Regenwasser und/oder Brunnenwasser bespült zu werden. Mehr unter Wasserverbrauch.

10. Automatisches Abschalten
Mit Auto-Off-Funktionen schalten sich Waschmaschinen und Trockner wenige Minuten nach Programmende automatisch ab und sparen dadurch Strom.

11. Magnet-Inverter-Motoren
In manchen Markengeräten sind statt herkömmlicher Inverter-Motoren noch sparsamere Magnet-Inverter-Motoren eingebaut. Der permanente Magnet bewirkt, dass das Magnetfeld nicht mehr elektrisch erzeugt werden muss und spart so 50% Energie.

12. Eco-Feedback/Eco-Monitor
Auf der Displayanzeige wird angezeigt, wie viel Energie und/oder Wasser ein bestimmtes Programm benötigt. Die Visualisierung des tatsächlichen Verbrauchs macht das Sparen leichter.

13. Startzeitvorwahl
Die Möglichkeit, die Startzeit des Wasch- bzw. Trockenprogramms mehrere Stunden (bis zu 24 Stunden) im Vornhinein festzulegen, ermöglicht es, günstigere Nachtstromtarife zu nützen. Dies gilt ebenso für Waschmaschinen, die werkseitig bereits smartgridfähig sind, das heißt über intelligente Stromnetze automatisch den günstigsten Stromtarif abwarten.

14. Automatische Waschmitteldosierung
Manche Waschmaschinen können für ein optimales Waschergebnis die richtige Waschmitteldosierung empfehlen. Bei einer automatischen Waschmitteldosierung holt sich die Maschine aus dem Depot selbstständig die notwendige Waschmittelmenge.