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Kühlen & Gefrieren

Hygiene bei Kühlgeräten und Sicherheit

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Luftfilter

Um unangenehme Gerüche im Kühlschrank zu vermeiden und das Aroma der gelagerten Lebensmittel zu erhalten, sind in modernen Kühlgeräten unterschiedliche Filtertechnologien im Einsatz:

Ionen-Technologie: entfernt Schmutz, Bakterien und Pilze effektiv aus der Kühlluft. Ionen sind negativ geladene Teilchen, die in der Luft zirkulieren und Schmutzpartikel binden. Dadurch wird die Kühlluft rein und frisch. Die Lebensmittel halten bis zu 60 Prozent länger.

Antimikrobieller Filter: natürliches System, das Mikroorganismen durch Zellwandzerstörung vernichtet. Antimikrobielle Filter sorgen dadurch für eine hohe Hygiene bei der Lagerung.

Aktivkohlefilter: enthält mikroporöses, kohlenstoffartiges Material, das auch die kleinsten Gasbläschen bindet und dadurch sehr effektiv Geruchsentwicklung verhindert.

Aktivkohle mit Naturprodukt Chitosan: bindet Schwebstoffe im Kühlraum und verhindert nahezu alle Gerüche, auch von Knoblauch, Käse oder Fisch.

Feuchtefilter: verhindert weitgehend Kondenswasserbildung, wie man sie häufig bei verpackten Lebensmitteln im Kühlschrank findet. Der Filter selbst hat eine geringe Wasseraufnahme, damit sich keine Geruchstoffe im Wasser lösen.

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Alarmsignale, Memoryfunktion

  •  Temperaturalarm: Wenn die Sensoren im Kühlschrank einen Temperaturanstieg bemerken, ertönt bei Geräten mit entsprechender Funktion ein akustisches Alarmsignal. Dies kann entweder passieren, wenn zum Beispiel die Tür offen gelassen wird oder der Strom ausgefallen ist. Durch den Alarm kann man frühzeitig reagieren, um eine Erwärmung des Gefriergutes zu verhindern. Ein optischer Türalarm blinkt oder leuchtet, wenn Türen unabsichtlich offen gelassen wird. Spezielle „Memoryfunktionen“ zeigen zusätzlich die höchste, erreichte Temperatur an. Dies ermöglicht die Kontrolle, ob das Gefriergut aufgetaut und verbraucht werden muss.
  • Lagerzeit bei einer Störung: Kühl- und Gefriergeräte können die Kühltemperatur auch dann niedrig halten, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wurde. Je nach Gerät wird dies als Lagerzeit bei einer Störung angegeben und ist modellabhängig: bei Kühlgeräten beträgt die Lagerzeit bis zu 24 Stunden, bei Gefriergeräten sogar bis zu rund 60 Stunden.
  • Kurzzeitwecker: Der Kurzzeitwecker bei ausgewählten Modellen ist ein akustischer Alarm, der bei der Zubereitung von Gerichten mit einer bestimmten Kühlzeit äußerst nützlich ist. Für mehr Sicherheit dient er, wenn zum Beispiel Flaschen zum schnellen Einkühlen in den Gefrierbereich gelegt wurden und vergessen werden.
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Kühlschranktüren

Türen von modernen Kühlschränken und Gefrierschränken sind mit praktischen Zusatzfunktionen ausgestattet. Ein echtes Sicherheitsplus sind zum Beispiel Türen, die sich ab einem bestimmten spitzen Winkel (unter 20 bis 30 Grad) automatisch selbst schließen. Unnötige Energieverluste durch offenstehende Türen gehören damit der Vergangenheit an.

Gleichzeitig lassen sich Türen dank hochwertiger Hebelgriffe mühelos und bequem öffnen und schließen. Der Unterdruck im Inneren wird durch die Griffe und einem Ventilsystem überwunden und das Umfallen von Flaschen durch ruckartiges Aufreißen wird so verhindert.

Spezielle Türschließdämpfungen garantieren ein sanftes, leises und sicheres Schließen der Türen, etwa wenn die Tür unbeabsichtigt stark zugeworfen wird. Das Dämpfungssystem bremst den Schließvorgang kurz vor dem Zufallen sanft ab, was für zusätzliche Sicherheit etwa für Kinder bedeutet. Die Türschließdämpfung ist meistens in den Flachscharnieren integriert, so lassen sich selbst schwere Türfronten leicht und sicher schließen.

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Pflege und Reinigung

Der Kühlschrank ist eine jener Orte im Haushalt, an dem sich sehr viele Keime tummeln. Auch Kühlschränke mit antibakterieller Innenraumbeschichtung sollten deshalb regelmäßig mit Wasser und handelsüblichen Reinigungsmitteln oder Essigwasser gereinigt werden.

TIPP

Entfernen Sie verdorbene Lebensmittel aus dem Kühlschrank! Lagern Sie rohes Fleisch getrennt von rohem Obst und Gemüse.

Wichtig

Für einen wirklich sauberen Kühlschrank sollen die Fächer leicht herauszunehmen und gegebenenfalls auch leicht zu zerlegen sein, um sie optimal reinigen zu können. Im Idealfall lassen sich Schubladen, Fächer und Türabsteller auch im Geschirrspüler reinigen.

Auch Edelstahl-Oberflächen sind mittlerweile leicht zu reinigen (ohne spezielle Reinigungsmittel). Großteils weisen Edelstahl-Fronten eine „no finger print“-Oberfläche auf, also einer besonderen Veredelung, die Fingerabdrücke verhindert.