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Kochen & Backen

Dampfgarer

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Checkliste für Ihren Dampfgarer-Kauf

Wenn Sie sich einen neuen Dampfgarer kaufen möchten, beantworten Sie vorab die Fragen in der Checkliste. So kann Ihr Händler Sie optimal beraten, welches Gerät am besten für Ihre Bedürfnisse passt.

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Ausstattung und Sicherheit

Wassertank
Viele Modelle besitzen einen abnehmbaren Wassertank, das heißt, es wird kein direkter Wasseranschluss benötigt. Der Dampfgarer informiert, wenn eine Wassernachfüllung notwendig ist. Bei einigen Modellen ist der Wassertank in der Bedienblende integriert, dadurch steht zum Dampfgaren ein extrem geräumiger Innenraum zur Verfügung.

Dampfverminderungsfunktion
Diese Funktion ist sehr praktisch, da sie den Überdampf innerhalb des Garraums beseitigt; dadurch entsteht beim Öffnen der Tür kein Dampfschwall.

Beleuchtung
Der Garraum ist bei einigen Modellen beidseitig beleuchtet, um bessere Einsicht auf das Gargut zu ermöglichen.

Entkalkungsfunktion
Damit kein Kalk auftreten kann, haben ausgewählte Dampfgarer bereits eine automatische Entkalkungsfunktion inkludiert.

Klimasensor
Dieser reguliert elektronisch die Feuchte im Garraum.

Vierfach-verglaste Vollglas-Backofentür

Luftzirkulationssystem plus Dampfzirkulationssystem
Dieses ist für eine gleichmäßige Dampfverteilung im Innenraum zuständig.

Externer Dampfgenerator mit Zyklontechnologie
Der Dampfgenerator erzeugt einen Nebel aus vollkommen trockenem Dampf, der das Gargut umhüllt und für ein besonders schonendes Garergebnis in kürzester Zeit sorgt.

Sanftes Schließen der Tür
Nach einem leichten Antippen schließt sich die Tür des Gerätes sanft und sicher von selbst.

Weitere Ausstattung und Zubehör
Display, Temperaturanzeige, Tageszeitanzeige, Datumsanzeige, Kurzzeitwecker, Uhrzeitspeicher, Frischwassertank, Aufnahmegitter aus Edelstahl, gelochte Edelstahl-Garbehälter, Stellrost, Auffangschale, Teleskopauszüge, Entkalkungstabletten (falls keine automatische Entkalkungsfunktion inkludiert), Führungsschienen, Backbleche, Backofenrost, Bratenthermometer, Fettpfanne, etc.

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Dampfgaren ist die gesündeste Art zu kochen

Dampfgarer

Ein Dampfgarer ist ein Kochgerät, mit dem Speisen unter Dampf gegart werden können. Dampfgarer gibt es als Stand- oder als Einbaugeräte. Druckdampfgarer sind besonders leistungsfähige Modelle. Zudem kommen immer öfter Backrohre zum Einsatz, die gleichzeitig auch dampfgaren können, so genannte Dampfbackofen, Multi-Dampfgarer oder Kombi-Dampfgarer.

Typen von Dampfgarern:

  • Stand-Dampfgarer
  • Einbau-Dampfgarer
  • Einbau-Dampfgarer mit Backofen (Multi-Dampfgarer)
  • Einbau-Dampfgarer mit Mikrowelle
  • Einbau-Druck-Dampfgarer

Stand oder Einbau?

Der Unterschied zwischen Einbau- und Stand-Dampfgarern ist, dass, wenn man bereits eine voll eingerichtete Küche hat, man trotzdem nicht auf die Vorzüge eines Dampfgarers verzichten muss und sich ein Standgerät zulegen kann. Ein Einbau-Dampfgarer wird wie ein Backofen in die Küche integriert.

Dampfgarer mit Backofen

Multi-Dampfgarer inkludieren zusätzlich die Funktionen eines Backofens. Sie arbeiten mit einer Kombination aus Dampf und Heißluft. Durch diese Kombination können beste Garergebnisse erzielt werden und darüber hinaus spart diese Art des Zubereitens auch noch Zeit und Energie. Wie beim klassischen Dampfgaren werden die Speisen mit reinem Dampf schonend, gleichmäßig und gesund gegart. Mit einem Multi-Dampfgarer zu kochen bedeutet außerdem, dass Sie kein Fett benötigen, um das Gargut saftig und locker zuzubereiten. Außerdem gibt es Backöfen mit integrierten Dampffunktionen. Zusätzlichen Komfort genießen Sie durch den Festwasseranschluss einiger Dampfgarer. Der Wasserzu- und -ablauf funktioniert dann ganz automatisch, das Auffüllen des Wassertanks und Entleeren des Kondensatbehälters entfällt. Das Gerät ist stets betriebsbereit.

Dampfgarer mit Mikrowelle

Ein weiteres Kombinationsgerät hat ein führender Markenhersteller im Sortiment: Der DGM – Dampfgarer mit Mikrowelle – vereint, wie der Name sagt, einen vollwertigen Dampfgarer mit Mikrowellentechnologie. Möglich ist beispielsweise das schonende Auftauen und gleichmäßige Erhitzen in einem Vorgang. Wer einen eingefrorenen Eintopf  zubereiten möchte, speichert vier Schritte als eigenes Programm, das im Wechsel aus Mikrowellenbetrieb und Dampfgaren besteht. Auch beim einfachen Erhitzen kann die Abfolge von Dampf und Mikrowellenenergie sinnvoll sein, weil Speisen nicht so leicht austrocknen.

Einbau-Druck-Dampfgarer

Mit dem Einbau-Druck-Dampfgarer sind die Zutaten am schnellsten gegart, allerdings findet der Druck-Dampfgarer meist nur in der Gastronomie seine Verwendung.

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Gerätegrößen

Dampfgarer gibt es in ganz unterschiedlichen Größen. Standardgrößen sind beispielsweise 22 Liter bis 38 Liter. Welche Größe für den Einzelnen dann gerade richtig ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Wie viele Personen leben im Haushalt?
  • Wofür will ich den Dampfgarer benutzen? Ganze Menüs oder nur zum Erwärmen?

Ein großer Dampfgarer eignet sich auch dazu, ganze Menüs zu garen. Die Größe des Garraumes bestimmt auch, wie viele Ebenen man zur Verfügung hat. Bei beispielsweise vier Ebenen kann man jede Beilage auf einer anderen Ebene garen. Man muss natürlich auch beachten, dass bei einem größeren Garraum das Erhitzen mehr Zeit beansprucht als bei einem kleineren. Ein Dampfgarer mit Backofen bietet sogar eine Garraumgröße bis 74 Liter.

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Gesund und gut

Auflauf Dampfgaren

Beim gewöhnlichen Kochen verliert das Gemüse bis zu 45 % der Vitamine und Nährstoffe. Für ein gesundes Essen gibt es keine bessere Alternative als Dampfgarer. Die Vorteile von Dampfgarern bestehen aber nicht nur in der gesundheitsfördernden Zubereitung von Lebensmitteln, sondern auch in der besseren Erhaltung von Geschmack, Farbe und Form sowie dem maximalen Bedienkomfort beim Kochen (es kann nichts mehr anbrennen).

Dampfgaren ist perfekt für alle, die gesunde Ernährung und Genießen als wesentlichen Teil der Lebensqualität verstehen. In einem normalen Topf findet kein Dampfaustausch statt, dadurch überträgt sich der Geschmack der einzelnen Zutaten. Das ist der entscheidende Vorteil beim Dampfgarer: Die Zutaten sind ständig von frischem Dampf umgeben, ihre Aromen vermischen sich nicht. Obendrein hat alles mehr Platz – und behält Farbe und Form. Da nichts anbrennen, überkochen oder zerkochen kann, können Sie sich während der Garzeit bequem um andere Dinge kümmern.

  • Sparsam und schnell: Mit Dampfgarern zu kochen, ist schnell und energiesparend.
  • Leicht zu reinigen: Dampfgarer sind leicht zu reinigen, da keine Öle oder Fette verwendet werden. Eine möglichst kantenlose Verarbeitung, eine besonders glatte Beschichtung des Innenraums und ein Reinigungssystem tragen zu einer leichten Reinigung bei.
  • Flexibel: Viele Modelle besitzen einen abnehmbaren Wassertank, das heißt, es wird kein direkter Wasseranschluss benötigt. Der Dampfgarer informiert, wenn eine Wassernachfüllung notwendig ist.
  • Sicher: Zusätzlich bieten viele Geräte eine Kindersicherung und eine Dampfverminderungsfunktion, die den Überdampf innerhalb des Backrohrs beseitigt; dadurch entsteht beim Öffnen der Tür kein Dampfschwall.
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Mehrgängige Menüs in einem Durchgang

Dampfgarer warten mit einer Vielzahl an Möglichkeiten auf: vom reinen Dampfgaren über das Aufwärmen, Auftauen, Kochen, einfach Blanchieren und Sterilisieren.

Konventionelle Beheizungsarten und Zusatzfunktionen:
Dampfgarer bieten klassische Beheizungsarten wie Heißluft, Ober-/Unterhitze, Grillen, Pizzastufe, AutoRoast sowie Zusatzfunktionen wie Auftauen mit Ventilator, schnelle Aufheizen, Aufwärmen und Warmhalten.

Automatikprogramme:
Bei vielen Dampfgarern entsprechen die Garzeiten etwa denen auf der Kochstelle. Die Umstellung vom Kochen auf das Garen in Dampf fällt nicht schwer. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, findet in Automatikprogrammen eine große Hilfe. Es gibt Automatikprogramme zum Dampfgaren, Combigaren, Braten und Backen für über 150 verschiedene Speisen.

  • Menügaren: Diese Funktion plant automatisch die Garreihenfolge, wenn das Gerät mit mehreren Gerichten beladen ist.
  • Warmhaltefunktion: Damit Ihr Essen nicht kalt wird, bieten Dampfgarer auch eine Warmhaltefunktion.

Im Innenraum besteht bei den meisten Modellen die Möglichkeit, auf mehreren Ebenen zu arbeiten. Die Bedienung erfolgt in der Regel über elektronische Steuerung. Eingestellt wird die gewünschte Garzeit (punktgenaues Garen) oder es besteht bei Topmodellen die Möglichkeit, über ein Automatikmenü die Auswahl zu treffen. Spezielle Programme ermöglichen zusätzlich die Voreinstellung von bis zu drei aufeinanderfolgenden Kombinationen an Beheizungsarten, Temperatureinstellungen und Laufzeiten.

Externe oder interne Dampferzeugung
Es gibt bei Dampfgarern zwei verschiedene Funktionsweisen: Meistens wird der Dampf aus einem Wassertank erzeugt (außerhalb oder innerhalb des Garraumes). Es sind aber auch Modelle erhältlich, die direkt an einen externen Wasserzulauf angeschlossen werden können. Dadurch entfällt das Nachfüllen des Wassertanks.

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Stromverbrauch

Für die Messung des Stromverbrauches von Dampfgarern gibt es keine Mess- oder Prüfnorm.

Masse und Beschaffenheit des zu garenden Inhaltes wirken sich auf die Dauer des Garvorganges aus. Wenn man beispielsweise Kartoffeln halbiert oder viertelt, variiert die Garzeit, was sich auch direkt auf den Stromverbrauch auswirkt. Bei einem Test der Stiftung Warentest wurden Klein- und Großgeräte getestet, bei dem der Stromverbrauch zwischen 320 und 601 kWh lag.

Natürlich sind nicht nur die technischen Eigenschaften ausschlaggebend für den Stromverbrauch – auch das persönliche Nutzerverhalten beeinflusst diesen:

  • Zubereitung mehrerer Speisen: Wenn man mehrere Gareinsätze benutzt, können mehrere Speisen gleichzeitig gegart werden. Dies ist natürlich stromsparender, als beide Speisen hintereinander zu garen.
  • Größe des Gargutes: Die Größe des Gargutes beeinflusst die Garzeit. So empfiehlt es sich Speisen in kleine Stücke zu schneiden (besonders Gemüse eignet sich dafür besonders). Dadurch wir die Garzeit verkürzt und man spart wieder etwas Strom!