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So tickt Ihr Geschirrspüler

So tickt Ihr Geschirrspüler

Welche Menge an Geschirr hat im Spüler Platz und wie kann man Strom sparen? Welche Tipps gibts für die Reinigung und welches Spülprogramm eignet sich für was? Wie fallen Weingläser beim Spülen nicht wieder um? Bewusst-Haushalten verrät die Antworten:

So sparen Sie beim Spülen Strom

  • Startzeitvorwahl: Nutzen Sie günstigere Stromtarife in der Nacht und programmieren Sie den Start eines Spülprogramms bis zu 24 Stunden im Voraus. Top-Geräte sind „Smart Grid“-tauglich, sie wählen automatisch den günstigsten Stromtarif aus und beginnen dann mit dem Spülen.
  • Zeolith-Technologie: Geschirrspüler mit dieser Technologie verbrauchen weniger Strom und Wasser. Die Zeolith-Kugeln aus Aluminiumsilikat nehmen Feuchtigkeit vom Geschirr auf und geben Hitze ab. Die heiße, trockene Luft wird dann in den Innenraum des Geschirrspülers geführt, wo sie das Geschirr blitzschnell trocknet.
  • Automatische Öffnung beim Trocknen: Top-Geräte öffnen sich beim Trocknen automatisch und sparen so Energie: Der Geschirrspüler benötigt dadurch im Klarspülprogramm eine deutlich niedrigere Temperatur und der Dampf verschwindet durch eine intelligente Luftführung nach außen.
  • EcoFeedback: Bei diesem Spülprogramm wird nicht nur der voraussichtliche Wasser- und Stromverbrauch, sondern auch der tatsächliche Energie- und Wasserverbrauch nach dem Spülgang angezeigt.
  • Automatisches Abschalten: Sie vergessen, Ihr Gerät nach dem Spülen abzuschalten? Durch den Standby-Betrieb wird dann zusätzlich Strom verbraucht. Mit der Funktion „Automatisches Abschalten“ passiert das nicht mehr: Der Geschirrspüler schaltet sich automatisch ganz aus, Sie sparen damit Strom und Geld.

 

So sparen Sie Strom und Wasser und so viel Strom und Wasser verbraucht ein Geschirrspüler.

Tipp

Ein A+++ Gerät verbraucht rund 30 % weniger Strom als ein A- Gerät. A++ Modelle verbrauchen rund 21 %, und A+ Modelle 11 % weniger Strom.

Sauberes Geschirr kann nur aus einem sauberen Geschirrspüler kommen:

Hier sind 10 Tipps für die Pflege und Reinigung Ihres Geschirrspülers:

    1. Filter reinigen
    2. Im Leerlauf spülen
    3. Drehung kontrollieren
    4. Maschinenpfleger einsetzen
    5. Härtegrad einstellen
    6. Klarspüler verwenden
    7. Richtig einräumen
    8. Speisereste entfernen
    9. Sprüharme reinigen
    10. Schonprogramm für Gläser wählen

Wie es genau funktioniert, lesen Sie hier.

Das Geschirr ist trocken

Wie trocken Ihr Geschirr aus dem Gerät kommt, hängt vom Spülprogramm ab und der Art des Geschirrs. So verzichten beispielsweise viele Kurzprogramme auf das Trocknen. Außerdem bleibt an Kunststoffgeschirr mehr Feuchtigkeit haften und ist deshalb schwieriger zu trocknen als Glas oder Porzellan.

Für die energieschonende Trocknung des Geschirrs nach dem Spülen sind in modernen Geräten unterschiedliche Technologien im Einsatz. Die meisten Geräte nutzen die Wärme des vorangegangenen Heißspülgangs gleich für das Trocknen des Geschirrs: Da sich die Innenseite des Gerätegehäuses schneller abkühlt als das Geschirr, kondensiert der verbleibende Dampf an der Innenwand, läuft auf den Boden und verdunstet. Auch spezielle Ventilationssysteme mit doppelter Luftzirkulation sind im Einsatz, die nach dem Klarspülen die Feuchtigkeit im Innenraum gezielt absaugen und kondensieren. Die Neigung der Körbe bewirkt zusätzlich, dass das Wasser besser vom Geschirr abläuft. Eine spezielle Luftzirkulation (Power Dry) sorgt für sofortige Abkühlung, selbst bei Kunststoffteilen. Das automatische Öffnen der Türen und das Zeolith-Trocknungssystem tragen ebenso zu der Trocknung bei.

Informationen zum Trocknungsgrad erhalten Sie hier.

Welches Spülprogramm eignet sich speziell für Babyfläschchen?

Mamis und Papis aufgepasst: Babyfläschen und Sauger können – neben dem Sterilisieren – auch im Geschirrspüler keimfrei gespült werden. Wie? Es gibt eigene Hygieneprogramme, die das Leben mit Baby und Kleinkind leichter machen. Dabei wird das Wasser auf 70 bis 75 Grad Celsius erhitzt und das Spülgut rund 10 Minuten bei konstant hoher Temperatur desinfiziert. Laut unabhängigen Laboruntersuchungen können mit den Hygieneprogrammen im Geschirrspüler 99,9 % aller Bakterien und Keime beseitigt werden. Tipp: Sie sollten auf Bisphenol-A-freie Kunststofffläschchen und -sauger achten.

Diese Spülprogramme eignen sich speziell für Gläser, wenig Geschirr, gemischtes Geschirr, Partys, Kunststoffe und geräuschempfindliche Umgebung.

Spülen ist leise wie eine Bibliothek

Wie leise sind Geschirrspüler und wovon hängt die Lautstärke ab? 37 Dezibel (dB) haben die leisesten Geräte, die marktüblichen Geräte bis 42 dB. Eine ruhige Bücherei weist einen Schalldruckpegel von 40 dB auf. Weitere Vergleichswerte finden Sie hier.

Tipp

Ein eingebauter Geschirrspüler wird üblicherweise als leiser wahrgenommen als ein Standgerät. Beton- oder Steinböden leiten die Schallwellen stärker als Kunststoffböden. Ein halb beladener Geschirrspüler ist deutlich lauter als ein voller und ein mit Porzellan gefüllter Geschirrspüler ist leiser als ein mit Gläser oder Metallgeschirr befüllter. Intensivprogramme benötigen zur Reinigung einen hohen Wasserdruck und spülen deshalb ebenfalls lauter als Schonprogramme. Wird in einer Wohnung normal laut gesprochen, entspricht dies einer Lautstärke von 50 bis 60 dB, das ist lauter als die Geräuschemission von Geschirrspülern. Mit jeder Verdopplung der Entfernung zwischen Schallquelle und dem Ohr nimmt der Schallpegel um 6 dB ab.

Tipp

Je voller der Geschirrspüler beladen ist, desto leiser spült er!

So viel Geschirr passt in Ihren Geschirrspüler!

Ein 45 cm breiter Geschirrspüler bietet Platz für 9-10 Maßgedecke, ein 60 cm breites Gerät fasst 12-14 Maßgedecke. Ein Maßgedeck ist (je ein Stück):

  • Essteller ø 26 cm
  • Suppenteller ø 23 cm
  • Dessertteller ø 19 cm
  • Untertasse ø 14 cm
  • Tasse 0,2 l
  • Trinkglas 250 ml
  • Messer 203 mm
  • Gabel 184 mm
  • Suppenlöffel 195 mm
  • Teelöffel 126 mm
  • Dessertlöffel 156 mm
Diese Servier- und Besteckteile werden neben der angegebenen Anzahl von Maßgedecken noch zur Messung verwendet.

Hilfe beim Dosieren

Markengeräte bieten praktische Funktionen für die Dosierung beim Spülen an: Ein Dossierassistent sorgt dafür, dass die Spültabs aus der Reinigungskammer direkt in eine kleine Auffangschale am oberen Spülkorb fallen – und nicht unkontrolliert in den Innenbehälter. Das komprimierte Geschirrspülmittel wird von einem gezielten Wasserstrahl kontrolliert und schnell aufgelöst, sodass es sich gleichmäßig in der Maschine verteilt. Der Dosierassistent kann auch mit Pulver- sowie Gelreinigern benutzt werden.

Eine Multitab-Funktion wiederum passt das Spülprogramm an die Wirkungsweise der Multitabs an, indem sie

  • das Zwischenspülen verkürzt
  • die Temperatur beim Klarspülen erhöht
  • die Trocknung verlängert
  • die Reinigungs- und Klarspülerphasen im Kurzprogramm verlängert
  • die Salz- und Klarspülerzugabe abschaltet

Einige Geschirrspüler mit elektronischer Steuerung passen zudem den Programmablauf automatisch an, wenn kein Klarspüler mehr vorhanden ist, um die Tabs in ihrer Wirkung zu unterstützen. Mehr Informationen zur Dosierung erhalten Sie hier.

Tipp

Wenn Sie keine Tabs verwenden, nehmen Sie Pulver, Klarspüler und Salz von einem Hersteller, da diese optimal aufeinander abgestimmt sind.

Körbe und Ablagen: Weingläser fallen nie wieder um

Noch mehr Stauraum für Geschirr bieten klappbare, flexible Halterungen und Einsätze:

  • Weinglaskorb (4 Weinglaskörbe passen in einen 60 cm breiten Spüler, das heißt 16 Gläser!)
  • Bierglashalter
  • Kleinteilehalter
  • Klappstacheln / klappbare Spikes
  • Silberbesteck-Kassette
  • Zusätzliche Klappablagen/Tassenetageren
  • Gläserbügel/Gläserhalter
  • Flaschenhalter
  • Party-Gläserhalter

Mehr Informationen zu Körben und Ablagen und Ober- und Unterkorb sowie Bestecklade gibts hier.

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Top-Geräte finden Sie bei diesen Markenherstellern:

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