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Gemüse: Von der Beilage zum Star am Teller

Gemüse: Von der Beilage zum Star am Teller

Gemüse als Hauptgericht? Bislang dachten viele bei pflanzlicher Kost am Teller jedenfalls häufiger an die ergänzende Beilage zu Fleisch oder Fisch. Doch Kreationen auf Gemüsebasis sind nicht nur im Gastro- und Ernährungsbereich weiterhin voll im Kommen.

Vegetarische Ernährung ist einer der großen Food-Trends unserer Zeit. Sicherlich auch, weil Mythen rund um das Kochen mit pflanzlichen Zutaten, mittlerweile entkräftet wurden. Als gesund und (meist) kalorienarm wird Gemüse ja schon länger wahrgenommen. Ökologisch nachhaltiger als andere Lebensmittel ist es zudem bald mal. Doch auch das alles ist eigentlich nichts Neues. Woran liegt also der rasante Karrieresprung von Paprika, Paradeiser, Fenchel und Konsorten?

Gemüse im Aufschwung: Das sind die Ursachen

Gemüse ist der neue Star in der Küche und beim Kochen

Um pflanzliche Kost massentauglich zu machen, und selbige auf den Radar der Konsumenten zu bringen, war das eine oder andere kulinarische Upgrade notwendig: Gourmetrestaurants setzen verstärkt auf die geschmackliche und optische Vielfalt von buntem Gemüse, prominente Fernsehköche bringen vegetarische Kochbücher auf den Markt, Urban Gardening samt Gemüsebeet auf Balkonien und weitere Lifestyle-Trends tun ihr Übriges.

Dementsprechend hat sich mittlerweile auch am Convenience-Sektor im Supermarkt einiges getan. Gemüse- und Salatsortimente werden reichhaltiger, auch im Tiefkühl-Regal boomt das Pflanzliche. Es ist außerdem stark im Trend, qualitativ hochwertiges Bio-Gemüse am Bauernmarkt zu kaufen. Denn vegetarische Zutaten sind auch beim Kochen zu Hause spannend und bieten die Basis für viel Kreativität in der Küche. Auch beim Snack zwischendurch oder im Rahmen der schnellen Feierabendküche.

Gemüse-Gerichte zu Hause gekonnt zubereiten

Moderne Herde und Backöfen können bekanntlich einiges leisten. Auch für das pflanzliche Schaffen in der Küche darf ein solches Gerät natürlich nicht fehlen und ist eine solide Grundlage. Speziell für das Kochen mit Gemüse wollen wir aber an dieser Stelle auch den Dampfgarer sowie die Vakuumierschublade nicht unerwähnt lassen.

Der (auch als Kombigerät erhältliche) Dampfgarer überzeugt durch mehrere Eigenschaften, die wir hier kompakt zusammengefasst haben:

 

 

• Verglichen mit dem Kochen oder Anbraten bildet das Dampfgaren eine weit schonendere Variante der Zubereitung, denn es bleiben weit mehr der gesunden Nährstoffe im Gemüse enthalten.

• Auch temperaturempfindliche Vitamine können durch das Dampfgaren geschützt werden.

• Während beim Kochen Kartoffeln, Karotten und Co. oft weich werden und an Farbe verlieren, bleibt das Gemüse aus dem Dampfgarer bissfester, behält seine natürliche Farbkraft und wirkt auch am Teller wesentlich ansprechender.

• Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ist das dampfgegarte Gemüse ein Highlight. Da beim dampfgaren auf ständiges Umrühren verzichtet wird und das Gemüse nicht durch das Wasser ausgelaugt wird, ist der Geschmack intensiver und die vielfältigen Aromen kommen besser zum Vorschein.

Ein anderes sinnvolles Add-on für mehr Gemüse in der Küche ist definitiv die sogenannte Vakuumierschublade. Mit dieser Ergänzung lassen sich Zutaten für eine Mahlzeit genau dann zubereiten, wenn man gerade Zeit dafür hat. Diese bleiben versiegelt und frisch. Außerdem bleibt mehr Feuchtigkeit in den Zutaten, was später im Backofen Kräuter und Gewürze besser zur Geltung kommen lässt. Schon gewusst? Durch eine Vakuumierlade (oder vergleichbare Vakuumiertechniken bei der Lebensmittel-Lagerung) sind Lebensmittel im Durchschnitt drei Mal länger haltbar, als im Kühlschrank.

Fazit: Nicht nur in Restaurants, Supermärkten und Kochbüchern ist Gemüse der neue kulinarische Star. Auch in der heimischen Küche lässt sich einiges mit pflanzlichen Zutaten anstellen, besonders effizient geht das mit den passenden Küchengeräten am heutigen Stand der Technik. Gemüse als neuer Star heißt übrigens nicht zwingend, dass man gar nicht mehr mit Fleisch und anderen tierischen Produkten kochen darf bzw. soll – vielmehr hat man beim Kochen künftig einfach weitaus mehr vollwertige Alternativen und das ist doch wunderbar.