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Gemüse: Gedämpft und geschmort zum Star auf Teller & Bowl

Gemüse: Gedämpft und geschmort zum Star auf Teller & Bowl

Bis vor wenigen Jahren war pflanzliche Kost am Teller höchstens die ergänzende Beilage zu Fleisch oder Fisch. Heute spielt Gemüse oft die Hauptrolle – und das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch fürs Klima.

Vegetarische und vegane Ernährung ist einer der großen Food-Trends unserer Zeit. Sicherlich auch, weil Mythen rund um das Kochen mit pflanzlichen Zutaten, mittlerweile entkräftet wurden. Als gesund und (meist) kalorienarm wird Gemüse ja schon länger wahrgenommen. Dank der verstärkten Diskussionen rund ums Klima rückt die pflanzliche Ernährung noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Gemüse: gesund für Mensch und Klima

Die Produktion von tierischen Lebensmitteln erfordert viel Energie. Von Anbauflächen für Futtermittel, Düngermittel, Wasser bis hin zur energieintensiven Tierhaltung, Verarbeitung und Transport. All das verbraucht eine große Menge an CO2. Pflanzliche Lebensmittel schlagen in ihrer Herstellung mit wesentlich weniger Emissionen zu Buche. Daher raten Experten und Klimaforscher dazu den Fleischkonsum zu reduzieren und verstärkt auf Obst und Gemüse zu setzen.

Am besten saisonal und regional

Pflanzliche Lebensmittel sind also im Trend. Vor allem wenn sie aus der Region oder gar vom eigenen Balkon und Garten kommen. Zum Glück gibt es in Österreich eine tolle Vielfalt an heimischem Obst und Gemüse. Doch nicht nur die Regionalität und die damit verbundenen kurzen Transportwege sind wichtig, sondern auch die Saisonalität. Denn wenn Tomaten und Erdbeeren zwar aus der Region kommen, aber mitten im Winter im Glashaus gezüchtet werden, so ist dies ein sehr energieaufwändiger Prozess. Daher sollte man möglichst jene Obst und Gemüsesorten einkaufen, die gerade in der Natur verfügbar sind. Welche das genau sind, verrät der Saisonkalender.

Gemüse ist der neue Star in der Küche und beim Kochen

Gemüse-Gerichte zu Hause gekonnt zubereiten

Moderne Herde und Backöfen können bekanntlich einiges leisten. Auch für das pflanzliche Schaffen in der Küche bieten moderne Geräte viele praktische Funktionen.

Gemüse aus dem Dampfgarer

Speziell für das Kochen mit Gemüse wollen wir aber an dieser Stelle auch den Dampfgarer sowie die Vakuumierschublade nicht unerwähnt lassen.

Der (auch als Kombigerät erhältliche) Dampfgarer überzeugt durch mehrere Eigenschaften, die wir hier kompakt zusammengefasst haben:

 

 

• Verglichen mit dem Kochen oder Anbraten bildet das Dampfgaren eine weit schonendere Variante der Zubereitung, denn es bleiben weit mehr der gesunden Nährstoffe im Gemüse enthalten.

• Auch temperaturempfindliche Vitamine können durch das Dampfgaren geschützt werden.

• Während beim Kochen Kartoffeln, Karotten und Co. oft weich werden und an Farbe verlieren, bleibt das Gemüse aus dem Dampfgarer bissfester, behält seine natürliche Farbkraft und wirkt auch am Teller wesentlich ansprechender.

• Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ist das dampfgegarte Gemüse ein Highlight. Da beim dampfgaren auf ständiges Umrühren verzichtet wird und das Gemüse nicht durch das Wasser ausgelaugt wird, ist der Geschmack intensiver und die vielfältigen Aromen kommen besser zum Vorschein.

Gemüse im Ofen schmoren

Manche Gemüsesorten gelingen besonders schmackhaft, wenn sie im Ofen geschmort werden. Bestes Beispiel ist der Karfiol, der wenn er im Backrohr zubereitet wird tolle Aromen und eine leicht knusprige Konsistenz entwickelt.

Vakuumierschublade

Zu viel Obst und Gemüse eingekauft? In diesem Fall ist eine sogenannte Vakuumierschublade das perfekte Add-on für in der Küche. Sie schließt Lebensmittel unter Sauerstoffentzug in Vakuumierbeuteln ein und hält sie somit länger frisch.

Tipp: Am besten gleich Kräuter und Gewürze gemeinsam mit dem Gemüse einschweißen. Beim Vakuumieren bleibt mehr Feuchtigkeit in den Zutaten erhalten und das führt dazu, dass die beigegebenen Kräuter und Gewürze bei der anschließenden Zubereitung im Ofen noch besser zur Geltung kommen.

Schon gewusst?

Durch eine Vakuumierlade (oder vergleichbare Vakuumiertechniken bei der Lebensmittel-Lagerung) sind Lebensmittel im Durchschnitt drei Mal länger haltbar, als im Kühlschrank.

Vegetarische Bowls – schmackhaft & schön

Buddha Bowl, Poke Bowl, Rainbow Bowl – beim aktuellen Food Trend spielt Gemüse die Hauptrolle. Aufgrund ihrer vielfältigen Zutaten sind Bowls nicht nur gesund, sondern auch toll anzusehen. Wir verraten euch hier das Grundrezept für eure individuellen Glücks-Bowls.

Bowl Grundrezept

Eine vegetarische Bowl besteht aus 5 unterschiedlichen Grundzutaten, die je nach Lust und Laune variiert werden können:

  1. Gesunde Kohlenhydrate: z.B: Reis, Quinoa oder Dinkel
  2.  Frisches Gemüse: je nach Saison, entweder knackig zubereitet im Dampfgarer oder aromatisch geschmort aus dem Ofen
  3. Rohkost: Salat wie Rucola oder Blattspinat, Sprossen, Nüsse, Kerne
  4. Proteine: Feta Käse, Tofu oder Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen
  5. Dressing: die zentrale Zutat für den extra Geschmacks-Kick

 

Ein schmackhaftes Dressing ist für eine gelungene Bowl besonders wichtig. Die Marinade sollte ein wertvolles Öl und einen gewissen Säureanteil bestehend aus Essig, Sojasauce oder Zitrone enthalten. Hier verraten wir euch das Rezept für ein leckeres Erdnuss Dressing.

Rezept: Erdnuss Bowl-Dressing

Zutaten für 2 Bowls:

  • 1,5 EL Erdnussmus oder Erdnussbutter
  • 1 EL Sojasauce
  • etwas Wasser
  • Saft von 1 Zitrone
  • Chili nach Geschmack

Alle Zutaten gut miteinander verrühren, über deine individuelle Bowl gießen, und genießen.