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Zeit gewinnen
Hausarbeit kostet Zeit. Rund 20 Stunden pro Woche fallen in Österreichs Haushalten für Hausarbeiten an. Hausgeräte sparen hier jede Menge Zeit. Könnten. Denn die meisten nützen die Chancen nicht, die die neue Hausgeräte-Generation bietet. Die Hersteller haben für die Gerätetypen unterschiedliche Zeitsparkonzepte ausgearbeitet.
Kurzprogramme
Bei Geschirrspülern und Waschmaschinen sind zeitverkürzte Programme der Renner. Im Unterschied zu normalen Kurzprogrammen, die nur für leicht verschmutztes Geschirr oder Wäsche geeignet sind, sind die zeitverkürzten Programme wesentlich leistungsstärker. Per Tastendruck durchläuft das Programm ganz normal alle vorgesehenen Stufen – nur doppelt so schnell.
Kurze Aufheizzeiten
Die schnellste Leistung bringen Induktions-Kochfelder. Hier wird die Hitze durch ein elektromagnetisches Feld im Topfboden erzeugt. Die Platte selbst erwärmt sich nur durch die Rückwärme. Per Knopfdruck kann die Leistung zusätzlich erhöht werden. Zwei Liter Wasser kochen dann doppelt so schnell wie bei einer Gasmulde und viermal so schnell wie auf einem normalen Kochfeld. Die neuen Heißluft-Systeme sorgen für eine optimale Verteilung der Hitze im Backrohr. Dadurch ist das Aufheizen meist nicht mehr notwendig. Auch das spart Zeit.
Weniger Einkaufen
Gerade in Österreich kaufen viele Menschen täglich Lebensmittel ein. Mit den neuen Kühl- und Gefriergeräten ist das nicht mehr notwendig. In Frischhaltezonen bei Temperaturen nahe Null Grad und optimaler Feuchtigkeit halten Lebensmittel deutlich länger. Fisch, Fleisch, Gemüse und Salate bleiben bis zu dreimal länger frisch. Das erspart das tägliche Einkaufen. Das heißt weniger Wegstrecken und weniger Auto oder Bus fahren.
Startzeitvorwahl
Mit der Startzeitvorwahl kann der Programmstart – von Geschirrspüler, Waschmaschine oder Dampfgarer – bis zu 24 Stunden im Voraus programmiert werden. Damit lässt sich der Tag viel besser planen. Sie kommen einfach dann Heim, wenn das Geschirr schon sauber ist, die Wäsche frisch gewaschen oder das Essen fertig.
Wäschetrockner
Wäschetrockner sparen Bügelzeit, weil sie die Wäsche glatter und weicher machen. Pro Jahr kann man bis zu 50 Stunden Bügeln einsparen. Wenn man bedenkt, dass gerade Bügeln die unbeliebteste Hausarbeit der Österreicher ist …
Wer plant, spart Zeit und Geld.
Beispiel: Einmal die Woche einen Großeinkauf statt täglich.
Der nächste Nahversorger ist im österreichischen Durchschnitt meist 1 km weit weg. Fürs Einkaufen selbst benötigt man etwa eine halbe Stunde. Auf eine Woche hochgerechnet fallen dadurch 12 km Wegstrecke und 3 Stunden fürs Einkaufen an.
Wer nur einmal pro Woche einkauft, braucht zwar für das Einkaufen etwa 1 Stunde, legt aber nur 2 km Wegstrecke zurück.