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Energie sparen

Rund fünfzehn Jahre werden Herde, Kühlgeräte, Geschirrspüler und Waschmaschinen im Durchschnitt in Österreichs Haushalten genutzt. Während der Verbrauch von neuen Hausgeräten in den letzten 19 Jahren um die Hälfte gesunken ist, stieg der Strompreis im gleichen Zeitraum um mehr als ein Drittel.

Neue Hausgeräte helfen, mit Energie nachhaltiger umzugehen und Geld zu sparen. Das zeigt die Datenerhebung des Forum Hausgeräte.

Seit 1990 ist der Stromverbrauch von Kühlgeräten um 62 %, von Gefriergeräten und Waschmaschinen um 60 %, von Geschirrspülern um 37 % und von Backöfen um 28 % gesunken. Außerdem verbrauchen Waschmaschinen heute nur noch halb so viel Wasser wie vor 19 Jahren. Vor allem in den letzten Jahren hat sich viel getan. Es gibt eine große Auswahl an Marken-Hausgeräten der Energieklasse A. Viele Geräte übertreffen sogar die Anforderungen für Energieklasse A.

A+ und A++ für Kühl- und Gefriergeräte
Die Reduktion des Energieverbrauchs eines neuen Gerätes ist bei Kühl- und Gefriergeräten besonders groß. Kühlschränke verbrauchen heute nur noch 59 kWh / 100 l / Jahr, Gefriergeräte 95 kWh.
A+ Kühl-/Gefriergeräte liegen um 25 % unter den Anforderungen für A, 
A++ Geräte sogar um 45 % darunter.





Download Grafiken: Energieverbrauch Kühl- und Gefriergeräte

 

Wäschetrockner – A-Geräte im Vormarsch
Wäschetrockner galten lange Zeit als Stiefkinder im Energieverbrauch. Zu unrecht. Die Entwicklung von Wäschetrocknern mit Wärmepumpe macht jetzt Geräte der Energieklasse A möglich. Wärmepumpentrockner verbrauchen heute pro kg Wäsche im Normprogramm Baumwolle schranktrocken nur noch 0,32 kWh. Im Vergleich zu einem Wäschetrockner von 1990 ist das eine Stromersparnis um etwa die Hälfte. Normale Kondenstrockner liegen bei 0,65 kWh. Wer die Wäsche höher schleudert – mit mehr als 1.000 U/min – spart zusätzlich. 


Download Grafik: Wäschetrockner im Vergleich 

 

 

Wissen Sie den Energieverbrauch Ihrer Hausgeräte?

Wer ein neues Gerät kauft, hat es leicht. Der Energieverbrauch steht auf der EU-weit verpflichtenden Energieverbrauchsetikette. Gemeinsam mit anderen wichtigen Daten wie Wasch- oder Reinigungsleistung, Schleuderwirkung, Trockenleistung und vieles mehr.

Wer den Stromverbrauch von alten Hausgeräten wissen möchte, sollte die Bedienungsanleitung suchen. Dort ist meist auch der Strom- und Wasserverbrauch der Geräte dokumentiert.

Sonst hilft nur: Strommessgerät kaufen oder ausborgen.

Übrigens: Die Hausgerätebranche war die erste, die damit den Energieverbrauch ihrer Geräte für die Konsumenten transparent gemacht hat.