Tuesday, 10. August 2010

Warum wird Geschirr im Spüler nicht trocken?

geschirrspuehler_thumb Das Reinigungsprogramm ist abgeschlossen. Der Trockenvorgang ist beendet. Trotzdem befinden sich noch Wassertropfen auf dem Geschirr. In diesem Fall muss kein neues Gerät angeschafft, sondern die Spülgewohnheit unter die Lupe genommen werden.

Sind zu viele Plastikteile im Geschirrspüler, kann es vorkommen, dass nicht alle Wassertropfen vollständig auftrocknen. Der Grund dafür ist, dass Plastik ein schlechter Wärmeleiter im Gegensatz zu Metall oder Keramik ist. Dieses Geschirr erwärmt sich und das Wasser verdunstet nach Beendigung des Programms auf der warmen Oberfläche. Plastik hingegen wirkt isolierend. Die Oberfläche ist nach dem Spülvorgang schon nach kurzer Zeit ausgekühlt. Wassertropfen bleiben stehen. Bei Keramik oder Metall hingegen trocknen diese ab.

Wenn Sie Spülmittel und Klarspüler getrennt dem Gerät zuführen, könnte eine andere Ursache sein, dass der Klarspüler zu gering dosiert ist. Klarspüler verbessern die Trocknung des Geschirrs und setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab. Die Tropfen laufen ab. Der Geschirrspüler gibt über eine Dosiereinrichtung den Klarspüler in den letzten Spülgang. Generell ist die Menge voreingestellt. Sie kann aber verändert werden.

Auch die Programmauswahl beeinflusst das Trockenergebnis. So ist zu beachten, dass bei Schnell- oder Kurzprogrammen das Trocknen, wie alle anderen Schritte auch, verkürzt sind.

Tipp: Nicht zu viele Plastikteile auf einmal in den Geschirrspüler räumen, Klarspülerdosierung überprüfen und auf die Programmauswahl achten.

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Bericht: feelia

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