Wednesday, 27. May 2009
Geschirrspüler sparen Wasser und Strom und Arbeitszeit, und das nicht zu knapp. Bis zu 180 Arbeitsstunden und bis zu 90 Euro Stromkosten und bis zu 6.500 Liter Wasser pro Jahr spare ich, wenn ich mein Geschirr vom Spüler säubern lasse statt es händisch zu reinigen. Trotzdem gibt es nach wie vor Sachen, die ich per Hand abwasche oder zumindest vorspüle. Bei scharfen Küchenmesser und einigen wenigen nicht spülertauglichen Sachen wie dem Lieblingshäferl meiner Oma ist das ja gar keine Frage. Und auch das Vorspülen von Töpfen und Pfannen war für mich ein selbstverständlicher Handgriff, über den ich nicht nachgedacht habe. Aber jetzt habe ich etwas gelernt, das mein Spülverhalten radikal verändern wird.
Geschirrspüler bzw. die Geschirrreiniger brauchen schmutziges Geschirr, damit sie ordnungsgemäß arbeiten.
Der Grund: Im Spülgang löst sich der Reiniger auf, die waschaktiven Substanzen docken sich am Schmutz vom Geschirr an und lösen diesen ab. Gibt es keinen Schmutz zum Ablösen, dann kann der Reiniger nicht seine volle Kraft entfalten. Vorspülen ist deshalb nicht nur Wasserverschwendung. Man tut seinem Geschirr auch nichts Gutes. Ich werde diesen Tipp auf jeden Fall beherzigen.
Aber Achtung: Nicht vorspülen heißt nicht, dass der Geschirrspüler ein Müllschlucker ist. Grobe Essensreste deshalb immer mit einer Gabel oder einer Serviette entfernen. Und ab in den Spüler - ab sofort ohne Vorspülen.
Bericht:
feelia