Monday, 28. July 2008
Sommerzeit ist Party-Zeit. Und dabei wechseln Kühlschränke oftmals kurzfristig ihren Standort oder sogar ihre Besitzer. Schließlich ist es praktisch, wenn nicht alle Gäste beim Gartenfest ins Haus rennen, um sich mit Getränke-Nachschub zu versorgen. Doch wie transportiert man einen Kühlschrank? Das bin ich letztens gefragt worden - und ich hatte keine Antwort. In den Internetforen existieren dazu wilde Gerüchte - von gleich wieder anschlussbereit bis hin zu drei Tagen Wartezeit. Aber was empfehlen Bedienungsanleitungen und Hersteller? Hier die Antwort:
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Am besten für Kühlgeräte ist, wenn sie stehend transportiert werden. (Das geht allerdings in den meisten Fällen nicht.)
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Wichtig ist, dass keine Teile des Kältekreislaufes
beschädigt werden. Deshalb bitte darauf achten, dass Kühlgitter, ... gut verpackt sind, und das Gerät beim liegenden Transport nicht auf Kühlgitter oder Griff liegt.
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Nach dem Transport auf alle Fälle den Kühlschrank stehen lassen, bevor Ihr ihn wieder einsteckt. Wurde das Gerät stehend transportiert, dann reichen etwa zwei Stunden, bei liegendem Transport sollte es etwa ein Tag sein.
Der Grund: Beim Transport wird die Kühlflüssigkeit durch die Erschütterungen im Gehäuse verteilt - bei liegendem natürlich mehr, als bei stehendem. Nach dem Aufstellen benötigt die Flüssigkeit einige Zeit, bis sich die Kühlflüssigkeit wieder im unteren Bereich sammelt. Wie lange diese "Erholungsphase" dauert, hängt von der Art der verwendeten Kühlflüssigkeit und damit auch vom Alter des Gerätes ab.
Mehr Infos gibt es bei den Herstellern direkt: AEG, Bauknecht, Bosch, Electrolux Juno Zanussi, Elektra Bregenz, Gorenje, Liebherr, Miele, Neff, Siemens und Whirlpool.
Bericht:
feelia